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06.10.2021 Benedikt Kaufmann

Electronic Arts: Battlefield-Beta ein Kursdesaster

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Electronic Arts

Erst gestern hatte die Aktie von EA ihre Kursverluste nach der Verschiebung von „Battlefield 2042“ wettgemacht – nur um heute über sechs Prozent einzubrechen. Der Grund ist wieder einmal „Battlefield 2042“.

Denn vor wenigen Stunden startete die Open Beta des neusten Teils der Shooter-Serie und kann nur bedingt überzeugen. Während die Schlachten gewohnt gewaltig daherkommen und der Spieler mehr Freiheiten bei der Waffenwahl bekommt, kann die Beta auf technischer Seite wenig überzeugen.

So berichtet etwa PC Games von zahlreichen Glitches, in denen die Spielfiguren in der Levelarchitektur versinken, und von wichtigen Gameplay-Feature wie dem Spotting- oder dem Airdrop-System, die in 90 Prozent der Fälle nicht funktionieren. Laut den Testern wirkt das Spiel angesichts seiner technischen Probleme nicht wie eine Beta, sondern eher wie eine Alpha.

Sicherlich handelt es sich nicht um die fertige Version von „Battlefield 2042“. Dass EA eine technisch derart enttäuschende Beta auf den Markt bringt, wirft aber zu Recht Fragen auf. Angesichts des erst vor wenigen Wochen verschobenen Releases, verunsichert das die Anleger.

Es gilt jedoch zu bedenken, dass die Betaversion schon ein paar Monate alt ist und sich bis zum Release viel tun kann. Dass die EA-Aktie auf eine technisch nicht einwandfreie Beta derart heftig reagiert, zeugt im Umkehrschluss von den hohen Kurschancen im Falle einer erfolgreichen Veröffentlichung der finalen Version am 19. November.

Anleger beißen die Zähne zusammen und warten ab. Wer daran glaubt, dass EA die Fehler beheben kann, kauft nach.

Electronic Arts (WKN: 878372)

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