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Argentina 2030: Die mutigste Wette der Dekade

Argentina 2030: Die mutigste Wette der Dekade
DER AKTIONÄR Heute, 15:50 DER AKTIONÄR

Er dribbelt sich durch jede Abwehr. Sein Präsident will den Staatsapparat mit radikalen Methoden reformieren. Und ein Silicon-Valley-Milliardär packt seine Koffer für Buenos Aires. Argentinien im Jahr 2026 – das ist kein gewöhnliches Land mehr. Es ist ein Experiment. Und es könnte das spannendste Investment-Thema der Dekade sein. 

Peter Thiel hat ein Händchen für das Außergewöhnliche. 2004 gab er Facebook 500.000 Dollar – daraus wurden in 8 Jahren geschätzt eine Milliarde Dollar Return. Ein Ver-2.000-facher. Palantir? Ebenfalls sein Werk. Wer seit 2022 dabei war, erzielte in der Spitze über 2.000 Prozent Gewinn. Thiel sieht nicht, was alle sehen. Er sieht, was kommt. Und jetzt sieht er Argentinien.

Nach Berichten der New York Times hat Thiel Immobilien in Buenos Aires erworben, seine Familie zeitweise dorthin verlegt und persönliche Gespräche mit Präsident Javier Milei geführt. Sein Investitionsnetzwerk sondiert Chancen in Energie, Infrastruktur und Technologie.

Ein Land im Aufbruch – und ein Manifest, das die Welt aufhorchen lässt

Milei und sein Minister für Deregulierung und Staatstransformation, Federico Sturzenegger, haben im Juni ein KI-Manifest veröffentlicht, das in seiner Kühnheit seinesgleichen sucht: „Die Dampfmaschine befreite die Produktion von der menschlichen Muskelkraft. Das Internet befreite die Kommunikation von Raum und Zeit. Künstliche Intelligenz steht kurz davor, den Menschen von den Grenzen seines eigenen Geistes zu befreien.“

Argentinien will dieser Befreiung keine Bürokratie in den Weg stellen. Stattdessen: eine neue Rechtskategorie für vollständig KI-betriebene Unternehmen. Steuerliche Sonderanreize für KI-Firmen und Rechenzentren. Und ein klares Ziel – Buenos Aires soll für das KI-Zeitalter das werden, was Amsterdam einst für die große Seefahrt war: der globale Knotenpunkt für Kapital, Talent und Innovation.

Dass das keine leeren Worte sind, beweist OpenAI: Das Stargate-Argentina-Projekt – ein geplantes Investitionsvorhaben von 20 bis 25 Milliarden Dollar in Patagonien – ist der bislang deutlichste Beweis, dass ernsthafte Akteure das Land neu bewerten. Sam Altman persönlich lobt Mileis Vision als „unverkennbar und kraftvoll“.

Aktien-Report Grafik Messi
Quelle: ChatGPT

Die Chance, die der Markt noch nicht eingepreist hat

US-Energieaktien, die KI-Fabriken mit Strom versorgen, haben in der Spitze bereits über 1.000 Prozent zugelegt. Der Zug für viele dieser Titel ist abgefahren – sie sind gehypt, teuer, überkauft. Doch wer jetzt genau hinschaut, entdeckt eine neue Welle: argentinische Stromversorger, die direkt vom KI-Boom in Südamerika profitieren könnten – und bisher noch weit unter dem Radar der großen Investoren geblieben sind.

Historische Vergleiche zeigen: Zünden die radikalen Reformen des Wirtschaftswissenschaftlers Milei tatsächlich, sind in den nächsten Jahren weitere 300 Prozent Gewinn im argentinischen Aktienmarkt möglich. Value-Investoren, die früh positioniert sind, könnten genau das erleben, was US-Energieanleger vor wenigen Jahren noch vor sich hatten. 

Was Anleger jetzt wissen müssen

Florian Söllner hat die Lage durchleuchtet. In seinem exklusiven Aktien-Report „Genial wie Messi – KI für alle“ stellt er auf 14 Seiten gleich 3 konkrete Profiteure vor – darunter den Top-Tipp, der direkt als KI-Stromlieferant des OpenAI-Megaprojekts infrage kommt. Mit dabei: ein Exklusivinterview mit Dr. Hans-Dieter Holtzmann von der Friedrich-Naumann-Stiftung, der live aus Buenos Aires berichtet und erklärt, warum Deutschland von Argentinien lernen kann.

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KI in Argentinien MEssi