7 Aktien – 7 Top-Chancen auf eine Gegenbewegung
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23.10.2019 Nikolas Kessler

Bitcoin & Co: Brechen jetzt alle Dämme?

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Bitcoin

Der Kryptomarkt gerät am Mittwochnachmittag erneut spürbar unter Druck. Der Bitcoin knickt um rund neun Prozent ein und rutscht damit unter eine wichtige Chartmarke. Einige Altcoins erleiden sogar Verluste im zweistelligen Prozentbereich.

Die konkreten Gründe für den Kursrutsch sind wie so häufig am Kryptomarkt nicht eindeutig auszumachen. Während einige Beobachter auf technische Indikatoren im Bitcoin-Netzwerk verweisen, machen andere das Auslaufen von Futures am kommenden Freitag für die Schwäche verantwortlich. Auch die bevorstehende Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress im Zusammenhang mit der geplanten Digitalwährung Libra am heutigen Mittwoch wird als möglicher Belastungsfaktor gewertet.

Wichtige Unterstützung gerissen

Nach dem jüngsten Stabilisierungsversuch oberhalb von 8.000 Dollar ist Bitcoin nun nach unten aus dem kurzfristigen Seitwärtstrend ausgebrochen. Der Kurs hat innerhalb weniger Minuten rund 500 Dollar an Wert verloren und im Bereich von 7.450 Dollar den tiefsten Stand seit fünf Monaten erreicht.

Sollte sich der Rückfall unter die charttechnisch wichtige Unterstützung im Bereich von 7.500 Dollar als nachhaltig erweisen oder die Talfahrt gar beschleunigen, würde sich die Lage spürbar eintrüben. Der seit Anfang April gültige Aufwärtstrend und die zwischenzeitlichen Kursgewinne von aktuell noch rund 100 Prozent seit Jahresanfang wären dann in akuter Gefahr.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Herbe Verluste auch bei Altcoins

Noch härter als den Bitcoin trifft es einige große Altcoins, die teils Verluste im zweistelligen Prozentbereich erleiden.

https://coin360.com/

Speziell beim Bitcoin ruhen die Hoffnungen nun auf einem zügigen Rebound. Bleibt dieser aus, sollten Bitcoin-Investoren einen (Teil-)Verkauf zur Verlustbegrenzung in Betracht ziehen.

Im exklusiven Musterdepot von bitcoin report Premium haben wir am Mittwoch kurzfristig mit zwei Transaktionen reagiert. Da die Cashquote in den letzten Wochen bereits sukzessive auf rund zwei Drittel des Depotwerts ausgebaut wurde, sind wir für den aktuellen Rückschlag ansonsten aber gut gerüstet.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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