Zu den Top-Gewinnern am US-Markt gehört heute auch Apple. Der schwach gestartete Index kann nun auch durch das immer größere Plus des iPhone-Herstellers seine Verluste eindämmen. Apple schiebt sich aufgrund wichtiger News auf ein neues Rekordhoch.
Kurz und knapp
• Apple erreicht nach positiven iPhone-Nachrichten und dem KI-Durchbruch in China ein neues Rekordhoch.
• Apple Intelligence wurde in China staatlich genehmigt und könnte dem Konzern im hart umkämpften Smartphone-Markt zusätzlichen Schub verleihen.
• Das höchste Analysten-Kursziel liegt bei 400,00 Dollar und damit rund 20 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Die Aktie von Apple erklimmt ein Rekordhoch und gewinnt als Spitzenreiter im Leitindex Dow Jones mehr als vier Prozent. Rückenwind kam von guten Nachrichten zum iPhone-Absatz sowie von einem entscheidenden regulatorischen Durchbruch für die KI-Plattform des Technologiekonzerns in China. Die staatliche Genehmigung für Apple Intelligence in dem Land war lange erwartet worden.
Das könnte dem Konzern einen Schub in dem Markt für Smartphones verleihen, der so hart umkämpft ist wie kein anderer weltweit. Damit wird eine maßgebliche Lücke in der Strategie zur Künstlichen Intelligenz geschlossen, die von Analysten immer wieder kritisiert worden war.
Apple verbuchte zudem mit dem iPhone im zweiten Quartal einen Rekordanteil von 20 Prozent am globalen Smartphone-Markt, obwohl die gesamten Auslieferungen der Branche aufgrund einer gravierenden Speicherknappheit auf den niedrigsten Stand seit 2013 gefallen waren.
FAQs
Was macht Apple langfristig zu einem guten Tech-Investment?
Die fundamentale Stärke liegt in der enormen Größe und Marktmacht des Konzerns. Dies verleiht Apple eine vorteilhafte Verhandlungsposition und erlaubt es, selbst in schwierigen Marktphasen organisch zu wachsen.
Wie steuert Apple seine Umsatzströme über das Jahr?
Um die Abhängigkeit vom dominierenden Weihnachtsquartal zu reduzieren, nutzt Apple zunehmend auch das Frühjahr für breite Produktvorstellungen. Dies sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Erlöse über das gesamte Kalenderjahr.
Welche operativen Risiken bestehen für den Konzern?
Risikofaktoren sind die Abhängigkeit von globalen Lieferketten sowie akute Engpässe bei kritischen Komponenten wie Halbleitern. Zudem bergen Partnerschaften mit bestimmten ausländischen Zulieferern geopolitische und regulatorische Risiken.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
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