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US‑Aktien: Fed und 80 Sekunden entscheiden heute über Börsen‑Schicksal

US‑Aktien: Fed und 80 Sekunden entscheiden heute über Börsen‑Schicksal
Foto: franckreporter/iStock
DJ Industrial Average -%
Lars Friedrich Heute, 16:17 Lars Friedrich

Na, schon aufgeregt? Steigende Ölpreise, geopolitischer Druck und ein möglicher letzter Auftritt von Fed-Chef Jerome Powell drücken heute zum Start auf die US-Börsen. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorne: Gleich vier Tech-Giganten liefern nachbörslich Zahlen. Die Zahlen könnten innerhalb von rund 80 Sekunden auf den Markt prasseln.

Das gab es vielleicht noch nie! Und es geht um nichts weniger als die Frage, ob der KI-Boom ins Wanken gerät oder der nächste Schub für die Rally kommt.

Der S&P 500 startet leicht schwächer in den Handel. Kurz nach Handelsbeginn liegt der breite Markt rund 0,2 Prozent im Minus. Der Dow Jones verliert ebenfalls etwa 0,2 Prozent. Der Nasdaq gibt etwas stärker nach und fällt um rund 0,5 Prozent.

Infront S&P 500 (WKN: A0AET0)

Öl wird zum Belastungsfaktor

Die Ölpreise ziehen weiter an. Hintergrund ist ein möglicher längerer Konflikt mit dem Iran. Laut Wall Street Journal bereitet die US-Regierung eine anhaltende Blockade iranischer Häfen vor.

US-Öl (WTI) springt um rund vier Prozent über die Marke von 104 Dollar je Barrel. Brent klettert ebenfalls um vier Prozent auf über 116 Dollar. Das sorgt für Inflationssorgen. Und genau die spielen der Fed in die Karten.

Fed vor Pause – Powell vor Abgang

Heute entscheidet die US-Notenbank über die Zinsen. Erwartet wird keine Änderung. Die Spanne dürfte bei 3,5 bis 3,75 Prozent bleiben. Es wäre die dritte Sitzung in Folge ohne Anpassung.

Es könnte Powells letzte Sitzung als Fed-Chef sein. Sein möglicher Nachfolger Kevin Warsh steht schon bereit. Die Notenbank steckt in der Zwickmühle: Inflation um die drei Prozent, Arbeitsmarkt schwach, aber stabil.

Der frühere Fed-Vize Roger Ferguson sagt im Vorfeld: Man sehe „einen weitgehend stabilen Arbeitsmarkt“, aber bei der Inflation gebe es „noch viel Arbeit bei hartnäckigen drei Prozent“. Heißt: Die Fed dürfte weiter abwarten.

Big Tech liefert – und steht unter Druck

Der eigentliche Showdown folgt nach Börsenschluss. Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft legen ihre Zahlen vor. Vier Schwergewichte, die den Markt zuletzt getragen haben. Der Druck ist enorm. Milliarden fließen in künstliche Intelligenz. Jetzt wollen Anleger Ergebnisse sehen. Vor allem nach der gestrigen Aufregung um ein mutmaßlich schwächelndes Geschäft bei OpenAI (siehe Beiträge am Artikelende). DER AKTIONÄR wird noch am Abend mit ersten Eindrücken berichten.

Behandelte Werte

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Infront S&P 500 - Pkt.

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