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25.03.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Tesla-Bonus verpufft – diese Marke muss jetzt halten

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Bitcoin

Der Bitcoin beschleunigt seine Konsolidierung am Donnerstag und nährt sich dabei immer weiter der runden Marke von 50.000 Dollar an. Selbst positive Nachrichten vom US-Autobauer Tesla und dem Vermögensverwalter Fidelity konnten zuletzt allenfalls kurzfristige Impulse liefern. DER AKTIONÄR erklärt, auf welche Chartmarken es jetzt ankommt.

Der Bitcoin bleibt kurzfristig im Konsolidierungsmodus und ist in der Nacht auf Donnerstag bis in den Bereich von 52.000 Dollar zurückgekommen. Auf 24-Stunden-Sicht notiert der Kurs aktuell rund sechs Prozent tiefer bei rund 53.000 Dollar. Nach mehreren erfolgreichen Tests wurde die charttechnische Unterstützung im Bereich von 54.000 Dollar damit nun doch gerissen.

Akute Gefahr für mittel- und langfristige Aufwärtstrends sowie das übergeordnete Chartbild besteht deshalb aber nicht. Obwohl der Kurs aktuell rund 15 Prozent unter dem Allzeithoch bei 61.684 Dollar notiert, steht seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 80 Prozent zu Buche. Auf Sicht von zwölf Monaten hat der Bitcoin sogar fast 700 Prozent zugelegt.

Wichtig wäre nun, dass die psychologisch wichtige Marke von 50.000 Dollar verteidigt wird. Knapp unterhalb davon warten zudem eine aus charttechnischer Sicht relevantere Unterstützungslinie. Darunter wiederum verläuft der mittelfristige Aufwärtstrend.

Auf der Oberseite gilt es indes, die einstige Unterstützung im Bereich von 54.000 Dollar zurückzuerobern. Anschließend rücken die Marke von 56.000 Dollar und das Verlaufshoch bei 58.330 Dollar in den Fokus. Oberhalb steht davon trennt den Kurs nur noch das bisherige Allzeithoch 61.684 Dollar von einer Fortsetzung der Rekordfahrt.

Tesla-News verpufft wieder

Auffällig ist, dass der Bitcoin aktuell wieder deutlich volatiler erscheint, dabei unter dem Strich zumindest kurzfristig aber kaum vom Fleck kommt. Erst am Vortag war der Kurs zunächst wieder über die Marke von 57.000 Dollar gestiegen. Auslöser war die Mitteilung von Tesla-Chef Elon Musk, dass der Elektroautohersteller jetzt Bitcoin als Bezahlungsmittel akzeptiere. Obwohl dies nur die Bestätigung einer früheren Ankündigung war, legte der Bitcoin zu.

Zudem hat der US-Vermögensverwalter Fidelity einen neuen Vorstoß in Sachen Bitcoin-ETF gestartet, der Anlegern einen leichteren Zugang zu der Digitalwährung bieten könnte. Allerdings haben sich die Vortagesgewinne nicht als nachhaltig erwiesen und werden aktuell wieder abverkauft.

Mit Blick auf das übergeordnete Chartbild und das bullishe Sentiment ändert sich dadurch aber nichts an den starken mittel- und langfristigen Aussichten. DER AKTIONÄR geht daher von einer kurzfristigen Verschnaufpause aus, ehe die Rallye weitergehen kann. Investierte Anleger bleiben daher dabei. Mutige Neueinsteiger können den Rücksetzer vom Allzeithoch nutzen, um einen Fuß in die Tür zu stellen.

Mehr zum Bitcoin und war die Digitalwährung faktisch sogar noch knapper ist, als bisher angenommen, lesen Sie in der neuen AKTIONÄR-Ausgabe (13/21).

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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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