Kommentar: Im Haifischbecken KI geht es hoch her – OpenAI wird attackiert und warnt vor katastrophalen Entwicklungen. Doch frische Konkurrenz und eine Vielfalt an KI-Modellen sind für uns Kunden eine große Chance und kein Weltuntergang.
Die Bewertung von OpenAI ist im Juli von 1.600 Milliarden auf 1.000 Milliarden Dollar und die SpaceX-Aktie um 26 Prozent gefallen. Das Alibaba-Investment Moonshot AI (Kimi K3) hat plötzlich die US-Platzhirsche eingeholt. Die Krönung: Ein KI-Modell von OpenAI war aus einer Testumgebung ausgebrochen und wurde für Hugging Face gefährlich. Die durch Sicherheitsregeln gezähmten US-Modelle waren zu schwach – es brauchte ein China-Modell, um die Gefahr abzuwehren. „China-Modelle sind exzellent“, sagte jetzt Jensen Huang.
Es ist ein Haifischbecken – Kimi und Co beißen Marktanteile ab. OpenAI jammert gegenüber dem WSJ, dass KI zum „öffentlichen Gut“ und die Welt zu einer „dystopischen Höllenlandschaft“ werde. Ich sehe es anders: Neue KI-Start-ups sorgen für günstige KI-Preise und Chancen für die Welt.
(Dieser Kommentar ist im AKTIONÄR Hot Stock Report 27/2026 erschienen und aktualisiert)
Aber für OpenAI wird es eng: So wie ein Hai stirbt, sobald er stehen bleibt und nicht permanent sauerstoffreiches Wasser durch seine Kiemen strömen lässt, müssen die defizitären US-Frontier-Anbieter täglich mehr Compute verschlingen, um nicht gefressen zu werden. Nvidia liefert das Lebenselixier – die Compute-Effizienz steigt mit Vera Rubin um den Faktor 10! SpaceX, Microsoft und Google setzen auf das neue KI-Supersystem Vera Rubin, das pro Megawatt in einem ersten DeepSeek-Benchmark zehnmal so viele Berechnungen schafft! Werden also weniger Chips benötigt? Nein, denn KI-Agenten brauchen 15-mal mehr KI-Power als bisherige KI-Anwendungen. Nvidia will daher statt 300 Blackwell pro Tag künftig 1.000 Vera Rubin-Racks bauen.
OpenAI and Anthropic executives are sounding the alarm about the rise of cheap AI, particularly powerful new models produced in China, suggesting they will lead to a “dystopian” AI future and present unacceptable security risks without regulation. https://t.co/G8lNgieitx
— The Wall Street Journal (@WSJ) July 23, 2026
Hammer: Es gibt erste Apps in China mit reinem KI-Kinocontent und Musk will noch 2026 einen Odyssey-Kinofilm komplett per KI drehen. Kein Wunder: Netflix wächst nur noch um 12 Prozent. Und der Alphabet-CEO sprach diese Woche von einer „starken Nachfrage nach Sicherheitslösungen.“ Ein gutes Omen für unsere neuen KI-Schutz-Aktien!
Before this year ends, Grok Imagine will make a full-length movie of The Odyssey that is historically accurate and true to the art of Homer https://t.co/bVHzUmY9WN
— Elon Musk (@elonmusk) July 22, 2026
Super-KI greift an: „Extrem beschäftigt“
200 Sicherheitsverantwortliche (CISOs) berichten in einer neuen Umfrage, dass KI-basierte Angriffe im zweiten Quartal um 75 Prozent zugenommen haben. Beruhigt sich die Lage? Keine Spur. Mir sagte eine Führungskraft: „Wir sind damit extrem beschäftigt und präparieren uns sinnvoll.“ Denn Deepfake-Videos, Datenklau und Spionage nehmen zu – vor allem aus China.
Nvidia bleibt! Kauf des KI-Schutz-Favoriten
Mit welchen Programmen schützt sich der Westen? Topsecret! Keine Firma verrät Details – doch indirekt gibt es Hinweise, welches KI-Tool breites Vertrauen genießt. Wir halten auch nach 1.000 Prozent seit Erstkauf im Depot 2030 an Nvidia fest und kaufen den KI-Schutz-Favoriten im Depot 2030 nach – einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia, SpaceX.
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