Die Straße von Hormus bleibt weiter dicht und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran scheint sich wieder zuzuspitzen. Daher notieren die Ölpreise nach wie vor auf hohen Niveaus. Dies wiederum macht die Erneuerbaren Energien Schritt für Schritt immer attraktiver. Und dies lässt sich auch verstärkt an den Kursen von "grünen Aktien" ablesen.
So konnten zuletzt die Kurse von Vestas und Ørsted weiter zulegen. Die beiden dänischen Aktien stehen nun kurz vor frischen Kaufsignalen. Dies dürfte dem Energiewende Index weiteren Auftrieb bescheren, zumal es auch bei anderen Indexmitgliedern wie etwa Linde oder Air Liquide unverändert gut läuft.
In absoluter Top-Form präsentieren sich indes weiterhin die Anteilscheine des aktuellen Index-Schwergewichts Verbio (aktuelle Gewichtung 18,2 Prozent). Der SDAX-Titel erhielt im gestrigen Handel kräftigen Rückenwind von möglichen EU-Plänen, wonach die flächendeckende Einführung von E20 kommen könnte. Dies würde die Nachfrage nach Bioethanol kräftig erhöhen und damit Verbio voll in die Karten spielen. Denn das Unternehmen zählt zu den größten europäischen Produzenten von Bioethanol. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 produzierte der Konzern knapp 307.000 Tonnen Bioethanol. Die Auslastung lag bei 77 Prozent. Daher könnte Verbio im Falle einer möglichen Nachfragesteigerung, beispielsweise bei einer flächendeckenden Einführung von E20, relativ rasch reagieren. Mehr zur Verbio-Aktie lesen Sie unter: Verbio-Aktie sprintet an die SDAX-Spitze: Das treibt an!.
Es bleibt dabei: Die aktuelle Lage im Nahen Osten mitsamt den anhaltend hohen Ölpreisen spielt Verbio, Vestas & Co nach wie vor voll in die Karten. Die Erneuerbare-Energien-Spezialisten profitieren von höheren Preisen für fossile Brennstoffe direkt oder zumindest indirekt. Dementsprechend kann beim Energiewende Index weiterhin zugegriffen werden. So bietet sich aktuell das Indexzertifikat mit der WKN DA0ABG an. Mutige können auch bei gehebelten Produkten zugreifen.
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von den Emittenten Vergütungen.
24.04.2026, 07:40