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Ørsted, Vestas, Verbio & Co: Chance für Mutige

Ørsted, Vestas, Verbio & Co: Chance für Mutige
Foto: bonder.olka/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 07:36 Thorsten Küfner

Die Nervosität an den Märkten war zuletzt groß. Daher warfen zahlreiche Investoren im Zuge des Iran-Krieges und des Ölpreisanstiegs auch Aktien aus ihren Depots, die eigentlich von den steigenden Öl- und Gaspreisen profitieren dürften. Schließlich sorgen höhere Öl- und Gaspreise bei den Spezialisten für Erneuerbare Energien meist für klingelnde Kassen.

Denn wenn sich fossile Energieträger deutlich verteuern, verschiebt sich das wirtschaftliche Verhältnis zwischen konventioneller Energieerzeugung und erneuerbaren Quellen. Während etwa bei der Stromproduktion aus Öl oder Gas die Brennstoffkosten eine zentrale Rolle spielen und bei steigenden Preisen entsprechend stark zulegen, entstehen bei Wind- und Solaranlagen die meisten Kosten bereits beim Bau der Anlagen. Für den laufenden Betrieb werden hingegen keine teuren Rohstoffe benötigt. Dadurch verbessert sich mit steigenden Öl- und Gaspreisen die Wettbewerbsposition von erneuerbaren Energien.

Hinzu kommt, dass hohe Preise für fossile Energieträger häufig den politischen Druck erhöhen, die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zu reduzieren. Gerade geopolitische Konflikte zeigen vielen Staaten, wie stark ihre Energieversorgung von internationalen Krisen beeinflusst werden kann. Der Ausbau von Wind- und Solarenergie wird daher oft auch als strategisches Instrument gesehen, um die eigene Energieversorgung unabhängiger zu machen. Entsprechend reagieren Regierungen in solchen Phasen häufig mit zusätzlichen Investitionsprogrammen, Fördermaßnahmen oder beschleunigten Genehmigungsverfahren für neue Projekte.

Darüber hinaus könnte ein hohes Preisniveau bei Öl und Gas die Elektrifizierung vieler Bereiche der Wirtschaft beschleunigen. Wenn fossile Energieträger teurer werden, gewinnen grüne Alternativen an Attraktivität. Dadurch steigt langfristig die Nachfrage nach Strom – und damit auch der Bedarf an zusätzlicher Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Solarenergie. Insgesamt verbessern steigende Preise für fossile Energieträger daher grundsätzlich die langfristigen Wachstumsaussichten der Wind- und Solarbranche.

Energiewende Index (WKN: SL0FE9)

Dennoch ging es mit den Aktien von Ørsted, Vestas & Co zuletzt bergab. Auch der Energiewende Index des AKTIONÄR, in dem sieben Profiteure der globalen Energiewende vertreten sind, sank zuletzt. Doch dies bietet natürlich auch Mutigen eine gute Einstiegschance. Schließlich profitieren die meisten Erneuerbare-Energien-Spezialisten von höheren Preisen für Öl und Gas direkt oder indirekt. Dementsprechend kann beim Energiewende Index nach wie vor zugegriffen werden. So bietet sich aktuell das Indexzertifikat mit der WKN DA0ABG an. Mutige können auch auf gehebelte Produkte setzen.

Hinweis auf Interessenskonflikte

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von den Emittenten Vergütungen. 

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