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SolarEdge, Enphase Energy & Co: Operative Entwicklung stimmt, die Kursentwicklung nicht....

SolarEdge, Enphase Energy & Co: Operative Entwicklung stimmt, die Kursentwicklung nicht....
Foto: Massimo Rivenci/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 08:05 Thorsten Küfner
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Es ist eine wirklich verwunderliche Entwicklung: Obwohl sich das Marktumfeld für Solarfirmen immer weiter aufhellt, geht es mit den Kursen weiter bergab. So verlor der Solar Top 10 Index zuletzt erneut an Wert. Dabei profitieren die im Index vertretenen Firmen mitunter deutlich von den nun wieder angezogenen Ölpreisen.

Kurzzusammenfassung

• Solarbranche wächst weiter: Deutschland und die EU haben zuletzt so viel Solarstrom produziert wie nie zuvor; Solarenergie war im Juni die wichtigste Stromquelle in der EU.

• Aktien bleiben schwach: Trotz positiver Branchendaten und höherer Ölpreise geben Solarwerte wie Enphase Energy und SolarEdge weiter nach.

• Langfristiger Optimismus: Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für die Solarbranche bleiben nach wie vor gut.


Und die Nachrichtenlage bleibt durchaus gut. So hat etwa Deutschland im Mai und Juni so viel Strom aus Solarenergie gewonnen wie noch nie zuvor. In den beiden Monaten kam ein Anteil von 33 Prozent beziehungsweise 36 Prozent aus der Sonnenkraft, wie aus einer Analyse der Energie-Denkfabrik Ember hervorgeht.

EU-weit wurde im Juni ein Viertel durch Solarenergie erzeugt - Ember zufolge ebenfalls so viel wie noch nie. Ember zufolge war die Sonnenenergie damit im Juni die größte einzelne Stromquelle der EU - vor Kernenergie (21 Prozent), Erdgas (15 Prozent), Windkraft (14 Prozent) und Wasserkraft (zwölf Prozent). Acht Prozent kamen demnach aus Kohle. Erst zum dritten Mal überhaupt sei Solarenergie damit die wichtigste Stromquelle der EU gewesen - nach Juni 2025 und Mai 2026. Der Rekord sei das Ergebnis eines außergewöhnlich starken Wachstums der vergangenen fünf Jahre: Im Juni 2021 stammten den Angaben zufolge nur 10 Prozent des EU-Stroms aus Solarenergie.

Wie die Autoren weiter schreiben, fiel die Rekordproduktion von Solarstrom mit einer vergleichsweise hohen Stromnachfrage in den vergangenen zwei Monaten zusammen - zurückzuführen unter anderem auf den steigenden Kühlbedarf infolge der außergewöhnlichen Hitzewellen. "Gleichzeitig trug Solarenergie dazu bei, die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, während andere Energiequellen unter den heißen und windarmen Wetterbedingungen an ihre Grenzen stießen", heißt es.

Solar Top 10 Index (WKN: SL0CSH)

Die Entwicklung in der Solarbranche stimmt weiterhin und auch die Perspektiven hellen sich weiter auf. Aktuell können Enphase Energy, SolarEdge & Co davon noch nicht profitieren, doch dies könnte in den kommenden Wochen und Monaten nachgeholt werden. Daher bleibt das  Indexzertifikat mit der WKN DA0AAV auf den Solar Top 10 Index nach wie vor ein attraktives Investment. Ganz Mutige können auch auf noch spekulativere Produkte setzen.

Hinweis auf Interessenkonflikte:


Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.

Enthält Material von dpa-AFX

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