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Magnificent 7: Sorgen um Meta und Microsoft

Magnificent 7: Sorgen um Meta und Microsoft
Foto: gguy/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 09:16 Thorsten Küfner

So etwas gab es selten: Die Aktien von Meta und Microsoft befinden sich bereits seit mehreren Wochen auf Talfahrt. Bei Meta sorgte gestern ein Gerichtsurteil zu Social-Media-Sucht für kräftigen Abwärtsdruck. Bei Microsoft ist es die Angst vor Disruption durch KI. Immerhin präsentieren sich Nvidia, Apple, Amazon & Co in diesen Krisenzeiten weiterhin relativ robust. 

So hat der Magnificent 7 Index seit Kriegsbeginn nur etwa sieben Prozent verloren. Der Großteil der Verluste geht dabei auf das Konto von Meta und Microsoft. Mittlerweile hat der Meta-Kurs innerhalb eines Monats fast 20 Prozent verloren. Rosenblatt Securities warnt davor, die Bedeutung der Urteile zu unterschätzen, betont jedoch, dass es noch zu früh sei, bestehende Investmentthesen grundlegend anzupassen. Die langfristigen Auswirkungen seien schwer abzuschätzen, insbesondere weil sich soziale Medien durch KI-getriebene Innovationen und neue Inhalte in den kommenden Jahren stark verändern dürften. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auch bei Microsoft ist das Bild sehr trüb. Aktuell beläuft sich das Minus seit Jahresbeginn auf mehr als 20 Prozent. Es könnte das schlechteste Quartal seit der Lehman-Pleite 2008 werden. Ausgehend vom Hoch im Oktober 2025 hat die Aktie des Software-Pioniers sogar ein Drittel verloren. Microsoft notiert nun auf dem tiefsten Stand seit April, als der Zollschock alles crashen ließ. Die Angst vor Zöllen spielt jetzt keine wesentliche Rolle mehr. Was dem Kurs zu schaffen macht, ist die Sorge vor Disruption: KI-Assistenten und -Tools könnten Aufgaben wie Texten, Präsentieren, Tabellen erstellen und E-Mails außerhalb von Office erledigen. Grundsätzlich können KI-Agenten immer mehr Aufgaben übernehmen. Daher sind nun immer mehr Experten und Invetsoren zunehemd skeptisch für die Microsoft-Aktie gestimmt.

Magnificent 7 Index (WKN: SL0JUT)

Es sind aktuell schwierige Zeiten für mehrere Big Techs. Allerdings gab es derartige Phasen bei Meta, Microsoft & Co in der Vergangenheit häufiger. Am Ende konnten sie meist alle Probleme lösen und die Kurse notierten Jahre später deutlich höher. Es ist durchaus möglich, dass sich die Geschichte auch dieses Mal wiederholt. Wer breit gestreut auf die sieben US-Technologieriesen setzen will, kann dies weiterhin mit dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AC0 machen. 

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.


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