PATRIZIA erzielt starkes Ergebniswachstum mit einem EBITDA von 42,7 Mio. EUR (+46,6% ggü. Vj.) im H1 2026
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PATRIZIA erzielt starkes Ergebniswachstum mit einem EBITDA von 42,7 Mio. EUR
(+46,6% ggü. Vj.) im H1 2026
10.08.2026 / 17:38 CET/CEST
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* EBITDA um 46,6% auf 42,7 Mio. EUR gesteigert (H1 2025: 29,1 Mio. EUR),
getragen von anhaltender Kostendisziplin und verbesserter operativer
Effizienz
* EBITDA Marge deutlich auf 31,6% verbessert (H1 2025: 21,5%)
* Wiederkehrende Verwaltungsgebühren überstiegen die Aufwandsposten
weiterhin und unterstreichen die Widerstandsfähigkeit sowie die Qualität
der Erträge von PATRIZIA
* Transaktionsaktivität blieb stabil und zeigte eine allmähliche Erholung;
Volumen der unterzeichneten Transaktionen um 15,6% auf 1,6 Mrd. EUR
gesteigert, von Kunden eingeworbenes Eigenkapital deutlich auf 0,8 Mrd.
EUR erhöht (H1 2025: 0,3 Mrd. EUR)
* Finanzkraft weiter gestärkt, unterstützt durch einen Anstieg der
verfügbaren Liquidität auf 122,2 Mio. EUR und einer robusten
Netto-Eigenkapitalquote von 72,7%
* Prognose bestätigt
Augsburg, 10. August 2026. PATRIZIA, ein führender unabhängiger
Investmentmanager für Real Assets, hat heute die Finanzergebnisse für das
erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Vor dem Hintergrund einer allmählichen
Erholung der Märkte für Real Assets erzielte PATRIZIA im ersten Halbjahr
2026 ein starkes Ergebniswachstum. Das Unternehmen steigerte das EBITDA um
46,6% auf 42,7 Mio. EUR (H1 2025: 29,1 Mio. EUR), was auf anhaltende
Kostendisziplin und eine verbesserte operative Effizienz zurückzuführen ist.
Die EBITDA Marge stieg deutlich auf 31,6% (H1 2025: 21,5%), was die
Skalierbarkeit der Plattform von PATRIZIA und eine strukturell schlankere
Kostenbasis widerspiegelt. Die wiederkehrenden Verwaltungsgebühren
überstiegen die Aufwandsposten weiterhin und stärkten damit die Qualität der
Erträge sowie die Grundlage für profitables Wachstum.
Marktumfeld und Geschäftsentwicklung
Die Märkte für Real Assets setzten ihre Erholung im ersten Halbjahr 2026
fort, wenngleich sich diese weiterhin schrittweise und uneinheitlich
vollzog. Vor diesem Hintergrund blieb die Transaktionsaktivität
widerstandsfähig, wobei das Volumen der unterzeichneten Transaktionen um
15,6% auf 1,6 Mrd. EUR stieg, was in erster Linie auf Veräußerungen
zurückzuführen war. Das Volumen der abgeschlossenen Transaktionen belief
sich auf 1,1 Mrd. EUR (H1 2025: 1,5 Mrd. EUR), was das weiterhin graduelle
Tempo der Markterholung widerspiegelt.
Gleichzeitig verbesserte sich die Dynamik im Fundraising deutlich. Das von
Kunden eingeworbene Eigenkapital stieg auf 0,8 Mrd. EUR (H1 2025: 0,3 Mrd.
EUR). Nach einem Eigenkapitalzufluss von lediglich 0,1 Mrd. EUR im ersten
Quartal 2026 beschleunigte sich das Fundraising im zweiten Quartal spürbar.
Dies reflektiert eine stärkere Kundenaktivität nach einem verhaltenen
Jahresauftakt.
Finanzielle Entwicklung
Die Gebühreneinnahmen insgesamt blieben in H1 2026 mit 127,3 Mio. EUR
weitgehend stabil (H1 2025: 128,3 Mio. EUR; -0,8%). Die wiederkehrenden
Verwaltungsgebühren beliefen sich in H1 2026 auf 110,2 Mio. EUR, und lagen
damit moderat unter dem Vorjahreswert von 113,4 Mio. EUR (-2,8%). Die
Verwaltungsgebühren in H1 2025 profitierten von höheren
entwicklungsbezogenen Dienstleistungsgebühren. Die Transaktionsgebühren
beliefen sich auf 3,8 Mio. EUR (H1 2025: 3,6 Mio. EUR; +5,3%) und wurden in
erster Linie durch veräußerungsbezogene Transaktionen im Auftrag von Kunden
getragen. Die leistungsabhängigen Gebühren stiegen um 16,8% auf 13,2 Mio.
EUR (H1 2025: 11,3 Mio. EUR), was hauptsächlich auf höhere Ausschüttungen
von Dawonia und Gebühren aus Veräußerungsaktivitäten zurückzuführen war.
Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments stiegen
in H1 2026 auf 8,0 Mio. EUR (H1 2025: 7,3 Mio. EUR), was auf höhere
Dividendenerträge durch gestiegene Co-Investments zurückzuführen war,
während die aus konsolidierten Immobilieninvestitionen erzielten
Mieteinnahmen nahezu stabil blieben.
Die Aufwandsposten, bereinigt um Reorganisationsaufwendungen, sanken in H1
2026 um 10,9% auf 99,8 Mio. EUR (H1 2025: 112,1 Mio. EUR). Der Rückgang war
in erster Linie auf geringere Personalkosten in Höhe von 64,9 Mio. EUR (H1
2025: 74,9 Mio. EUR) infolge einer niedrigeren FTE-Basis zurückzuführen. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf 25,5 Mio. EUR
(H1 2025: 29,2 Mio. EUR), unterstützt durch laufende Initiativen zur
Plattformoptimierung. Die sonstigen Aufwendungen beliefen sich auf 9,4 Mio.
EUR (H1 2025: 8,0 Mio. EUR).
Die sonstigen Erträge, bereinigt um Erträge aus Reorganisation, stiegen auf
7,7 Mio. EUR (H1 2025: 5,6 Mio. EUR), was in erster Linie auf höhere
Auflösungen von Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
zurückzuführen ist.
Im Berichtszeitraum belief sich das Reorganisationsergebnis auf -0,3 Mio.
EUR (H1 2025: 0 Mio. EUR).
Infolge der zuvor beschriebenen Faktoren erhöhte sich das EBITDA in H1 2026
deutlich auf 42,7 Mio. EUR (H1 2025: 29,1 Mio. EUR). Die EBITDA Marge stieg
auf 31,6% (H1 2025: 21,5%) an, was auf eine verbesserte Effizienz
plattformweit und anhaltende Kostendisziplin zurückzuführen ist.
Der Periodenüberschuss stieg in H1 2026 deutlich auf 14,7 Mio. EUR (H1 2025:
4,7 Mio. EUR) an.
Assets under Management
Zum 30. Juni 2026 beliefen sich die Assets under Management (AUM) auf 55,9
Mrd. EUR, nach 56,2 Mrd. EUR zum 31. Dezember 2025. Der leichte Rückgang war
in erster Linie auf Veräußerungsaktivitäten zurückzuführen.
Prognose 2026 bestätigt
Im ersten Halbjahr 2026 wirkte sich der Ausbruch des Iran-Konflikts negativ
auf die Inflations- und Zinsentwicklung aus, was zu einer vorübergehenden
Eintrübung des Investitionsumfelds führte. Seitdem hat sich die
Marktstimmung trotz anhaltender Marktvolatilität wieder aufgehellt. Vor
diesem Hintergrund rechnet PATRIZIA weiterhin mit einem Anstieg des
Fundraising-Volumens und der Transaktionsaktivität im Vergleich zu 2025.
Entsprechend bleibt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 unverändert,
wobei die Geschäftsführung folgendes erwartet:
* Assets under Management in einer Bandbreite von 55,0 - 60,0 Mrd. EUR zum
Jahresende 2026, ohne Berücksichtigung möglicher Währungseffekte
* EBITDA in einer Bandbreite von 60,0 - 75,0 Mio. EUR und
* EBITDA Marge in einer Bandbreite von 22,0 - 26,5%.
Asoka Wöhrmann, CEO der PATRIZIA SE, kommentiert: "Das erste Halbjahr 2026
war von einer schrittweisen Erholung des Fundraisings geprägt, wobei die
Kundenaktivität im zweiten Quartal nach einem verhaltenen Jahresauftakt an
Fahrt gewann. Während sich die Märkte für Real Assets auf einem teilweise
uneinheitlichen Erholungspfad befinden, festigen sich die zugrunde liegenden
Fundamentaldaten zunehmend. PATRIZIA ist gut positioniert, um attraktive
Investitionsmöglichkeiten für Kunden in den verschiedenen Märkten für Real
Assets zu nutzen."
Martin Praum, CFO der PATRIZIA SE, ergänzt: "Im ersten Halbjahr 2026 haben
wir die Finanzlage und Widerstandsfähigkeit von PATRIZIA weiter gestärkt.
Gestützt durch die Realisierung der ersten Exit-Carry-Tranche in einem
unserer Wohnimmobilienportfolios konnten wir unsere Beteiligungen und
laufenden Erträge steigern, Dividendenzahlungen decken und gleichzeitig
unsere verfügbare Liquidität erhöhen. Darüber hinaus unterstreicht der
deutliche Ausbau unserer EBITDA Marge auf 31,6% die Skalierbarkeit unserer
Plattform, unser diszipliniertes Kostenmanagement und die Vorteile eines
strukturell schlankeren operativen Modells. Diese finanzielle Stärke gibt
uns die Flexibilität, weiterhin in unsere Plattform und Märkte zu
investieren und gleichzeitig langfristigen Wert für unsere Aktionäre zu
schaffen."
PATRIZIA: Investmentmanager für internationale smart Real Assets
PATRIZIA bietet seit mehr als 40 Jahren Investitionsmöglichkeiten in smart
Real Assets für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger,
mit Fokus auf Immobilien und Infrastruktur. Die Investmentlösungen von
PATRIZIA basieren auf den "DUEL"-Megatrends - Digitalisierung,
Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben - und nutzen die Chancen,
die sich aus diesen transformativen globalen Veränderungen ergeben. PATRIZIA
managt derzeit ein verwaltetes Vermögen von ungefähr 56 Mrd. EUR (AUM) und
beschäftigt rund 800 Mitarbeiter an 26 Standorten weltweit.
PATRIZIA hat sich seit seiner Gründung dem Ziel verschrieben, einen
positiven Beitrag zu leisten. Seit 1992 engagiert sich das Unternehmen in
enger Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis in Deutschland für die Nachsorge
schwerstkranker Kinder. Seit 1999 hat die PATRIZIA Foundation mehr als
800.000 Kindern und Jugendlichen weltweit Zugang zu Bildung,
Gesundheitsversorgung und einem sicheren Zuhause verschafft, um ihnen ein
besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.patrizia.ag und
www.patrizia.foundation
Kontakt
Dr. Janina Rochell
Director Investor Relations
Phone:+49 69 643505-1229
Mobile: +49 151 64085881
investor.relations@patrizia.ag
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2379916 10.08.2026 CET/CEST
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Quelle: dpa-AFX
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