Der DAX hat sich am Freitag mit Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Er ging mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 24.338,63 Zählern aus dem Handel. Auf Wochensicht konnte er aber ein Plus von 0,2 Prozent über die Ziellinie retten. Zum Start in die neue Woche dürfte der deutsche Leitindex aber erneut einige Punkte verlieren. Der Broker IG taxiert den DAX am Montagmorgen 0,2 Prozent tiefer auf 24.300 Zähler.
Die Entwicklungen im Iran bestimmen weiterhin die Richtung an den Aktien- und Energiemärkten. Zuletzt nahmen die Spannungen wieder zu, die Ölpreise zogen deutlich an. US-Präsident Donald Trump wird derweil in dieser Woche China besuchen. Das ist der erste Besuch eines US-Präsidenten seit 2017. Trump wird von Mittwoch bis Freitag in Peking erwartet.
Auf der Terminseite stehen zum Wochenstart einige Quartalszahlen auf dem Programm. Es berichten unter anderem Aurubis, K+S, TKMS, Hypoport, Gea Group, Hannover Rück, Adesso und Hochtief.
Anleger dürften zudem weiter die Gewinner und Verlierer vom Freitag im DAX im Blick haben. Infineon, BASF, Continental, Fresenius und RWE waren hier am stärksten. Rheinmetall, Allianz, Commerzbank, MTU Aero Engines und SAP waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise haben zuletzt wieder deutlich zugelegt. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen gut 105 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 100 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.673 Dollar, eine Feinunze Silber 80,36 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 80.801 Dollar gehandelt.
Die US-Märkte zeigten sich am Freitag freundlich. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte wenige Punkte zu auf 49.609,16 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 7.398,93 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent auf 29.234,99 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Märkte finden am Montagmorgen hingegen keine einheitliche Richtung. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,1 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 0,3 Prozent nach. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert hingegen 1,4 Prozent höher.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 06:58