Der DAX ist am Montag in die Verlustzone gedreht. Am Ende ging er mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 24.083,53 Zählern aus dem Handel. Er setzte damit die Verlustserie aus der Vorwoche fort. Der Start in den Dienstag sieht etwas freundlicher aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,2 Prozent höher auf 24.143 Zähler.
Im Blickfeld bleibt weiterhin die Entwicklung im Iran-Krieg. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts stocken derzeit. Die Ölpreise haben zuletzt wieder zugelegt.
Auf der Terminseite stehen heute einige Quartalszahlen auf dem Programm. Es berichten unter anderem Mutares, BP, Deutsche Euroshop, Spotify, der DHL-Konkurrent UPS, General Motors, Airbus, Booking Holdings, die Telekom-Tochter T-Mobile US, Starbucks, Visa und NXP Semiconductors. CATL steht derweil wegen einer Kapitalerhöhung im Blickfeld. Am Vorabend präsentierten bereits die Deutsche Börse und Qiagen Zahlen. Bayer steht nach der mündlichen Verhandlung vor dem obersten US-Gericht im Verfahren um milliardenschwere US-Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten im Fokus.
Im Blickfeld der Anleger dürften zudem die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX bleiben. Siemens, Commerzbank, Rheinmetall, RWE und SAP waren hier am stärksten. Siemens Energy, Deutsche Telekom und Hannover Rück waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise haben zuletzt weiter zugelegt. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Dienstagmorgen gut 109 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei etwa 97 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.668 Dollar, eine Feinunze Silber 74,54 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 76.898 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen zeigten sich am Montag kaum verändert. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,1 Prozent auf 49.167,79 Zähler. Der marktbreite S&P 500 legte 0,1 Prozent zu auf 7.173,91 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 legte wenige Punkte zu auf 27.305,68 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Märkte tendieren am Dienstagmorgen schwächer. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,9 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 0,7 Prozent nach. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert hingegen 0,1 Prozent höher.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 06:41