Der Best of Gold Index konnte zuletzt nach mehreren schwachen Wochen wieder deutlich Boden gut machen. Und das aktuelle Marktumfeld spielt Indexmitgliedern wie etwa Newmont oder Kinross Gold wieder verstärkt in die Karten. So stieg der Goldpreis am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Ende Juni.
Schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktdaten und Hoffnungen auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus stützten das Edelmetall. Der Spotpreis erreichte zeitweise 4.295 US-Dollar je Unze, bevor er sich bei rund 4.268 US-Dollar einpendelte. Gold-Futures wurden zuletzt bei 4.329 US-Dollar gehandelt.
Gold legte damit den vierten Handelstag in Folge zu und näherte sich einem Sieben-Wochen-Hoch. Der schwache ADP-Arbeitsmarktbericht dämpfte zugleich die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September, was als positiv für das zinslose Edelmetall gilt.
Zusätzlichen Rückenwind erhielt Gold durch einen schwächeren US-Dollar. Nach der gemeinsamen Intervention der USA und Japans zur Stützung des Yen fiel der Dollar-Index auf ein Sechs-Wochen-Tief. Zudem schürten Berichte über eine mögliche Einigung zwischen Iran und Oman zur Wiederöffnung der Straße von Hormus Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten.
Trotz der jüngsten Erholung notiert Gold weiterhin rund zwanzig Prozent unter seinem Rekordhoch von Anfang 2026 und mehr als zwanzig Prozent unter dem Höchststand von Ende Januar bei 5.589 US-Dollar je Unze.
Weiterhin notiert der Goldpreis auf einem historisch betrachtet hohen Niveau. Daher bleiben die Perspektiven für die Goldproduzenten im Best of Gold Miners Index nach wie vor gut. Für konservativ ausgerichtete Anleger bietet sich das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY an. Mutige können auch auf spekulativere Produkte setzen.
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