Der deutsche Leitindex gerät zunehmend ins Schlingern und verbucht den vierten Verlusttag in Serie. Neben kletternden Anleiherenditen treibt vor allem die explosive Gemengelage im Nahen Osten die Ölpreise rasant an. Steht dem DAX nun eine tiefere Korrektur bevor oder nutzen mutige Anleger die Gunst der Stunde?
Der DAX
Sein Rekordhoch hatte der DAX in der Vorwoche bei 26.573 Punkten erreicht. Seither fehlen Impulse für eine Fortsetzung der Rally. Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und höhere Ölpreise wegen des Iran-Kriegs drücken seitdem auf die Stimmung. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg".
"Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus ist eher Wunschdenken als Realität", hieß es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba. "Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau festgesetzt haben."
Sartorius trotz schlechter Stimmung
Für Kursausschläge sorgten vor allem Analystenkommentare. Die Aktien von Sartorius
Conti stärkt den DAX
Im DAX legten Continental
Brenntag und Stroer unter Druck
Dagegen verloren Brenntag
Eine gestrichene Kaufempfehlung des französischen Investmenthauses Kepler Cheuvreux führte beim Werbevermarkter Ströer
Der DAX leidet unter der toxischen Mischung aus explodierenden Energiepreisen und geopolitischen Brandherden. Solange die 100-Dollar-Marke beim Öl wie ein Damoklesschwert über den Märkten schwebt, bleibt die Luft dünn. DER AKTIONÄR hält Sie über die weitere Entwicklung am Laufenden.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 18:05
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