Mit einem satten Kursplus von gut fünf Prozent setzen sich die Vorzüge des Göttinger Biopharma-Zulieferers am Donnerstag an die Spitze im MDAX. Rückenwind verleiht ein bullisher Analystenkommentar der Schweizer Großbank UBS, die bei den Anteilen von Sartorius nun mehr Luft nach oben sieht und eine Kaufempfehlung ausspricht.
So hat deren Analyst Matthew Weston die Sartorius-Vorzüge von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Zudem schraubte der Experte den fairen Wert von 240 Euro auf nun 300 Euro nach oben. Zur Einordnung: Am gestrigen Mittwoch ging der MDAX-Wert mit einem Plus von rund 2,5 Prozent auf 234,70 Euro aus dem Handel.
Laut Weston verdiene ein Premium-Wachstum auch eine Premium-Bewertung. Der UBS-Analyst erhöhte seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Niedersachsen im Schnitt um rund drei Prozent bis zum Jahr 2031. In der Sparte Bioprocess Solutions rechnet der Experte mit einer starken Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien für die Medikamentenherstellung.
Für das Geschäft mit Geräten, die der Bioprocess-Solutions-Sparte zugeordnet werden, erwartet Weston eine Erholung ab dem zweiten Halbjahr 2027.
Aktie am Widerstand dran
Durch das heutige Kursplus schieben sich die Vorzüge von Sartorius wieder an die hartnäckige Widerstandszone um die Marke von 250 Euro heran. Ein nachhaltiger Chartausbruch über diesen Bereich würde aus technischer Sicht schnell weiteres Upside-Potenzial freisetzen. In den zurückliegenden Monaten ist der MDAX-Wert mehrfach an der Hürde nach unten abgeprallt. Als Unterstützungszone fungierte jedoch immer wieder der Bereich zwischen 205 und 215 Euro.
Die Kaufempfehlung der UBS verleiht der Vorzugsaktie von Sartorius frischen Schwung. Auch DER AKTIONÄR bleibt langfristig für den MDAX-Titel optimistisch gestimmt. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 195 Euro investiert, Neueinsteiger warten das Break über den Widerstand bei 250 Euro ab.
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