Sartorius befindet sich auf einem profitablen Wachstumskurs. Der Biopharmazulieferer mit Hauptsitz in Göttingen kann auf ein ordentliches zweites Quartal zurückblicken und bestätigt die Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Allerdings wurde das Ergebnis des MDAX-Unternehmens durch technische Effekte im Zusammenhang mit US-Zollrückzahlungen etwas ausgebremst.
Um Wechselkurse bereinigt stieg der operative Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 7,7 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro, womit das Unternehmen minimal hinter der Markterwartung in Höhe von 1,83 Milliarden Euro zurückgeblieben ist.
Dafür hat Sartorius ergebnisseitig die Prognosen leicht übertroffen: Das operative EBITDA legte um 3,9 Prozent auf 548 Millionen Euro zu (Schätzung: 547 Millionen Euro). Bereinigte EBITDA-Marge im Berichtszeitraum: 30,3 Prozent. Analysten hatten nur 29,9 Prozent auf dem Zettel. Unter dem Strich verbuchte Sartorius einen Nettogewinn in Höhe von 172 Millionen Euro.
Sartorius peilt weiterhin ein Umsatzplus zwischen fünf und neun Prozent im laufenden Jahr an. Die EBITDA-Marge des Konzerns soll etwas über 30 Prozent liegen.
"Die Dynamik im ersten Halbjahr 2026 bestärkt uns in unserem Kurs – das operative Geschäft bewegt sich wie erwartet in die richtige Richtung. Besonders ermutigend ist dabei die positive Entwicklung in wesentlichen Teilen unseres Portfolios: Das wiederkehrende Geschäft blieb der wichtigste Wachstumstreiber beider Sparten. Gleichzeitig stabilisierte sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiter, kehrte sogar zu leichtem Wachstum zurück und auch die Laborsparte gewann zunehmend an Fahrt“, resümiert Sartorius-CEO Michael Grosse.
Die Richtung bei Sartorius stimmt und das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten wächst wieder. Alles in allem haben die Göttinger einen Halbjahresbericht im Rahmen der Erwartungen vorgelegt. Anleger bleiben mit einem Stopp bei 195 Euro investiert.
Heute, 07:39
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