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DAX‑Prognose: Tiefer – SpaceX, Netflix, Deutsche Börse, RWE, Rheinmetall, Amazon, Nvidia im Fokus

DAX‑Prognose: Tiefer – SpaceX, Netflix, Deutsche Börse, RWE, Rheinmetall, Amazon, Nvidia im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Marion Schlegel Heute, 07:01 ‧ Marion Schlegel
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Der DAX hat am Montag an die jüngste Erholung nicht anknüpfen können. Der deutsche Leitindex schloss am Ende im Xetra-Handel 1,2 Prozent tiefer bei 25.320 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf zeitweise unter 25.200 Punkte gerutscht war. Am Freitag hatte er noch fast 25.700 Punkte erreicht. Und auch der Start in den Dienstag sieht schwächer aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,5 Prozent tiefer auf 25.199 Punkte.

DAX (WKN: 846900)

Zwar konnte sich der US-Technologiewerteindex Nasdaq 100 am Vorabend etwas stabilisieren, in Asien ging es am Morgen allerdings wieder nach unten. Vor allem der südkoreanische KOSPI und hier die Werte um Samsung und SK Hynix standen unter Druck.

Auf der Terminseite stehen konjunkturseitig heute Vormittag die ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland für Oktober im Fokus. Volkswirte rechnen im Konsens mit einem Rückgang auf 29,9 Punkte nach 34,7 Punkten im Vormonat. Unternehmensseitig steht eine ganze Reihe von Quartalszahlen auf dem Programm – unter anderem bei: BHP, ABB, 3M, Hasbro, General Motors, Halliburton, Carrefour, Vivendi, EssilorLuxottica und Deutsche Börse. Am Abend nach US-Börsenschluss wird es dann spannend. Neben United Airlines präsentieren SpaceX und Netflix ihre Zahlen zum dritten Quartal.

Zudem dürften einige Analysteneinschätzungen Beachtung finden. Die UBS hat das Kursziel für Rheinmetall von 1.600 auf 1.360 Euro reduziert. Oddo BHF hat das Kursziel für HelloFresh von 7,50 auf 3,40 Euro gesenkt. Bereits am Vorabend stand Amazon nach der Einstufung durch Morgan Stanley als “Top-Pick” im Fokus. Zudem bleibt Nvidia im Zuge des Deutschlandbesuchs im Blickfeld.

Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -Verlierer im DAX im Blick haben. An der DAX-Spitze stand gestern Zalando vor Symrise und Volkswagen. Schlusslicht war RWE. Auch Rheinmetall, Deutsche Bank, Bayer und Airbus standen deutlich unter Druck.

Die Ölpreise bleiben weiter auf hohem Niveau. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Dienstagmorgen knapp 110 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 104 Dollar. Eine Feinunze Gold wird für 4.145 Dollar gehandelt, eine Feinunze Silber für 57,41 Dollar. Ein Bitcoin kostet 81.989 Dollar.

Öl Brent (ISIN: XC0009677409)

An der Wall Street erholten sich gestern die Technologiewerte. Der Nasdaq 100 gewann 1,2 Prozent auf 29.529 Punkte. Der S&P 500 legte 0,4 Prozent auf 7.691 Punkte zu, der Dow Jones Industrial schloss mit minus 0,1 Prozent bei 51.966 Punkten nahezu unverändert. Western Digital gewann 6,1 Prozent, Amazon 5,0 Prozent. Die Aktie von Silence Therapeutics sprang um rund 126 Prozent auf 19,58 Dollar, nachdem Merck KGaA eine Übernahme für 20 Dollar je Aktienzertifikat angekündigt hatte.

Die asiatischen Börsen stehen am Dienstagmorgen unter Druck. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,2 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 1,0 Prozent nach. Und auch beim CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien geht es nach unten: um 0,5 Prozent. Auch der südkoreanische KOSPI verliert sogar 4,1 Prozent.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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