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DAX nach US-Zinsausblick unter Druck: BASF, Commerzbank, Douglas, DHL, Adidas, Nike im Fokus

DAX nach US-Zinsausblick unter Druck: BASF, Commerzbank, Douglas, DHL, Adidas, Nike im Fokus
Foto: Stonel/Shutterstock
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Marion Schlegel 19.12.2024, 07:40 Marion Schlegel

Der DAX hatte sich bereits am Mittwoch im Vorfeld der US-Zinsentscheidung zurückhaltend gezeigt. Er ging am Ende 0,02 Prozent tiefer bei 20.242,57 Zählern aus dem regulären Handel. Am Donnerstag dürfte nach den US-Zinsprognosen neuer Druck aufkommen. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gut ein Prozent tiefer auf 19.995 Zähler.

DAX (WKN: 846900)

Wie erwartet hat die US-Notenbank Fed am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Sie sagte aber für das kommende Jahr wegen der hartnäckig erhöhten Inflation weniger Zinssenkungen als bisher voraus. Beim DAX rückt nun auch der große Verfallstag am Freitag in den Fokus. Dann laufen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf die großen Aktienindizes aus. Hier gibt es traditionell hohe Kursschwankungen.

Auf der Terminseite am heutigen Donnerstag stehen einige Quartalszahlen auf dem Programm. Es berichten unter anderem Douglas, der DHL-Konkurrent FedEx und der Adidas-Rivale Nike.

Im Blickfeld dürften zudem einige Analysteneinschätzungen stehen. JPMorgan hat das Kursziel für Hugo Boss von 42 auf 44 Euro angehoben. Goldman Sachs wird für BASF optimistischer. Hier wurde das Kursziel von 53 auf 57 Euro erhöht. Skeptischer wird hingegen die UBS bei Munich Re. Die Aktie wurde von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft, das Kursziel allerdings von 540 auf 555 Euro angehoben.

Im Fokus dürfte auch die Commerzbank bleiben. Hier hat zuletzt die UniCredit noch einmal aufgestockt.

Nach den Aussagen der Fed standen am Mittwoch die US-Börsen unter Druck. Der Leitindex Dow Jones verlor 2,6 Prozent auf 42.326,87 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab sogar drei Prozent auf 5.872,16 Zähler nach. Und der technologielastige Nasdaq 100 büßte 3,6 Prozent auf 21.209,32 Punkte ein.

Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien zeigten sich am Donnerstagvormittag uneinheitlich. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verlor zuletzt 0,7 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandswerten legte 0,1 Prozent zu. Und der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong notierte zuletzt 0,6 Prozent im Minus.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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