Gute Nachrichten für stark aufgestellte Player in der Elektromobilität wie etwa Tesla oder BYD: Der globale Automarkt erlebt einen Wendepunkt: Erstmals machten reine Benziner weniger als die Hälfte aller Neuwagenverkäufe aus. Hohe Kraftstoffpreise infolge der Krise im Nahen Osten beschleunigten den Umstieg auf Elektroautos und Hybride.
Nach Daten des Analyseunternehmens Mobility Global, zitiert von Nikkei Asia, wurden von Januar bis Juni weltweit 20,25 Millionen reine Benziner verkauft. Das waren zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil am Gesamtmarkt sank um drei Prozentpunkte auf 49 Prozent. Auch in Europa zog die Nachfrage an. Im August stiegen die Verkäufe batterieelektrischer Autos in Europa, Großbritannien, der Schweiz und Norwegen zusammen um 52,2 Prozent zum Vorjahr. In Deutschland betrug der Zuwachs 75 Prozent. Zugleich erreichte Benzin dort mit 2,31 Euro je Liter einen Rekordpreis. Eine seit Januar 2026 geltende Kaufprämie stützt den Markt zusätzlich: Von Januar bis August war jeder vierte verkaufte Pkw ein reines Elektroauto. Im August lag der Anteil bei etwa einem Drittel, nach durchschnittlich 19 Prozent im Jahr 2025.
Die Internationale Energieagentur führt den globalen Aufschwung ebenfalls auf die Energiekrise zurück. Nach verhaltenem Jahresstart stiegen die Elektroauto-Verkäufe im zweiten Quartal um 35 Prozent gegenüber dem ersten. In Brasilien, Indien, Australien und Vietnam verdoppelten sich die Verkäufe von März bis Juni im Jahresvergleich annähernd. In der ersten Jahreshälfte wuchsen die Verkäufe in bis zu 90 Ländern.
Analysten rechnen damit, dass der Trend anhält: Hohe und schwankende Kraftstoffkosten könnten den Elektroauto-Anteil stärker erhöhen als bisher erwartet.
Es bleibt dabei: Der Trend hin zur E-Mobilität ist weiterhin intakt. Deshalb bleiben die Aussichten für Spezialisten auf diesem Gebiet wie BYD, Tesla & Co gut. Mit dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AAU profitiert man eins zu eins von der Kursentwicklung des E-Mobilität Batterie Index, in dem diese Firmen vertreten sind.
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