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01.09.2021 Marion Schlegel

Super-Rallye: Dieses Metall stiehlt Gold die Show

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Der starke Preisanstieg bei Industriemetallen geht weiter. Am Mittwoch steigt die Notierung für eine Tonne Aluminium auf zuletzt 2.728 Dollar. Damit ist das Leichtmetall so teuer wie seit 2011 nicht mehr. Neben der allgemein hohen Nachfrage nach Industriemetallen auf dem Weltmarkt wird der Preis für Aluminium auch von der Sorge vor Engpässen beim Angebot angetrieben.

Rohstoffexperte Daniel Briesemann von der Commerzbank bezifferte den Preisanstieg bei Aluminium sei Beginn des Jahres auf mittlerweile 38 Prozent. Das Leichtmetall könne damit in diesem Jahr die zweitstärkste Preisentwicklung unter den Industriemetallen aufweisen. Nur der Preisanstieg für Zinn sei noch stärker ausgefallen.

Mit dem aktuellen Anstieg bewegt sich der Preis für Aluminium weiter in Richtung Rekordhoch, das bei etwa 3.300 Dollar je Tonne liegt. Als Ursache für den Preissprung gelten auch Maßnahmen der chinesischen Regierung, die auf Eindämmung der Umweltverschmutzung und einen geringeren Energieverbrauch abzielen. Die Herstellung von Aluminium gilt als besonders ernergieaufwendig.

"Nun soll auch in der südwestchinesischen Provinz Guangxi die Produktion energieintensiver Materialien wie zum Beispiel Aluminium gedrosselt werden", sagte Commerzbank-Experte Briesemann. "Die Sorgen der Marktteilnehmer vor einem hohen Angebotsdefizit bei Aluminium wachsen stetig", beschrieb er die aktuelle Stimmungslage.

Während Aluminium seit dem Jahresanfang nun mittlerweile 38 Prozent im Plus notiert, liegt der Goldpreis sogar mehr als vier Prozent im Minus. Das Edelmetall kommt weiter einfach nicht in die Gänge. DER AKTIONÄR bleibt aber langfristig ganz klar zuversichltich, das die Entwicklung des Goldpreises angeht. Anleger nutzen die aktuelle Phase, um sukzessive insbesondere die physischen Goldbestände weiter auszubauen.

(Mit Material von dpa-AFX)