Am morgigen Mittwoch legt der Touristikriese TUI seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2025/26 (bis 30. September) vor. Dazu gibt es eine Analysten- und Investorenkonferenz. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds sowie der hohen Ölpreise wird ein deutlicher Gewinnrückgang erwartet.
So rechnen die Analysten beim Umsatz von durchschnittlich 5,83 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatte TUI noch 6,20 Milliarden Euro umgesetzt. Daraus würde sich ein Minus von knapp sechs Prozent errechnen. Für das Ergebnis je Aktie im dritten Quartal liegen die Schätzungen im Durchschnitt bei 0,198 Euro. Im Vorjahresquartal hatte TUI noch 0,360 Euro je Aktie erwirtschaftet. Das entspräche einem Rückgang von 45 Prozent im Jahresvergleich. Der Hauptgrund hierfür waren neben diversen Sondereffekten natürlich die deutlich gestiegenen Kosten. Die anhaltend hohen Ölpreise dürften in den vergangenen Monaten auch in der Bilanz von TUI ihre Spuren hinterlassen haben.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Analysten im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie von 1,07 Euro – nach 1,25 Euro im Vorjahr. Beim Umsatz kalkulieren die Experten durchschnittlich mit rund 23,59 Milliarden Euro, verglichen mit 24,18 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz zeichnet sich damit für das Gesamtjahr weiterhin ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr ab, was auch an der Lage im Nahen Osten sowie den anhaltend hohen Ölpreisen liegt. Dies sollte allerdings auf dem aktuell sehr günstigen Bewertungsniveau – das KGV der TUI-Papiere liegt aktuell bei lediglich 6 – bereits mehr als eingepreist sein.
Trotz des schwierigen Marktumfelds bleibt TUI weiterhin profitabel. DER AKTIONÄR rät daher Mutigen weiterhin zum Kauf. Investierte Anleger lassen die Gewinne unverändert laufen. Der Stoppkurs sollte bei 6,25 Euro belassen werden.
Heute, 13:02
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