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21.09.2020 Markus Bußler

Gold: Kurzes Chartupdate

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Gold

Der Goldpreis gerät zum Wochenauftakt deutlich unter Druck. Dass neben Gold auch die restlichen Edelmetalle Hand in Hand mit den Standardaktien + Techaktien fallen und auch der Bitcoin von dem Abverkauf nicht verschont bleibt, deutet daraufhin, dass die Anleger ein ähnliches Szenario spielen wie im März dieses Jahres. Dafür spricht auch: Der Dollar ist aktuell der große Profiteur. Allerdings dürfte es aktuell keinen Liquiditätscrash wie im März geben. Deshalb sollten Anleger nicht die Nerven verlieren.

Ein Blick auf den Goldchart offenbart: Der Abverkauf aktuell ist zwar schmerzhaft, aber charttechnisch ist wenig passiert. Das Tief im Bereich von 1.906 bis 1.902 Dollar wurde vom Goldpreis in den vergangenen Wochen mehrfach getestet. Damit liegt hier die wichtige Unterstützung für den Goldpreis. Dreht der Markt hier, können die Bullen einen neuen Anlauf wagen, die Konsolidierung zu beenden. Bricht Gold allerdings unter diese Unterstützung, dann richten sich die Blicke der Anleger relativ rasch auf das Tief von Anfang August im 1.860er-Bereich. Das sollte allerdings aus Sicht der Bullen nicht mehr signifikant unterschritten werden, um das immer noch übergeordnet bullishe Szenario nicht in Mitleidenschaft zu ziehen.

Kurzum: Ein schwacher Wochenauftakt vom Goldpreis. Charttechnisch ist noch kein großer Schaden entstanden. Doch aus Sicht der Bullen gilt es nun, den Bereich rund um 1.900 Dollar zu verteidigen. Gelingt das nicht, dann rutscht tatsächlich das August-Tief in den Blick. Der Lichtblick: Es hat wohl dieses bereinigenden Abverkaufs bedurft, um den Weg für neue Allzeithochs frei zu machen und den Goldpreis wieder Kraft zu geben. Mutige Anleger nutzen den Abverkauf, um die eine oder andere Position auszubauen. Von gehebelten Produkten würden wir in diesem Umfeld aber abraten. Die Volatilität ist dafür schlicht und ergreifend zu hoch.

Gold (ISIN: XC0009655157)

Update: Unmittelbar nachdem der Artikel fertiggestellt wurde, rutschte der Goldpreis (Spot) unter die Marke von 1.900 Dollar. Damit kommt jetzt das August-Tief ins Spiel.

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