20.02.2015 Nikolas Kessler

DAX unverändert: Commerzbank, Deutsche Bank, Rheinmetall, VW und Borussia Dortmund im Fokus

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Trendthema

Mit Spannung wird die für 15.00 Uhr anberaumte Sondersitzung der europäischen Finanzminister in Brüssel erwartet. In der womöglich entscheidenden Verhandlungsrunde geht es um weitere Finanzhilfen für Griechenland und damit um die Zukunft des von der Pleite bedrohten Landes. Der DAX startete nach dem neuen Rekordstand am gestrigen Donnerstag am Morgen wie erwartet etwas schwächer und notiert am Mittag im Bereich von 10.980 Punkten.

Borussia Dortmund: Abstiegsgipfel überlagert Umsatzwachstum

Ein richtungsweisender Freitag für Fans und Anleger von Borussia Dortmund ist angebrochen. Während am Vormittag die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2014/2015 im Blickpunkt standen, richtet sich der Blick nun ganz auf den Abstiegsgipfel am Abend. Dann tritt der BVB auswärts beim Tabellenletzten, dem VfB Stuttgart, an.

Top-Gewinner Rheinmetall: Analysten schießen aus allen Rohren

Die Aktie des Autozulieferers und Rüstungskonzerns Rheinmetall setzt ihre beeindruckende Rallye fort. Bereits am Donnerstag hatte der Konzern mit starken Zahlen ein deutliches Plus verzeichnet. Am heutigen Freitag führt der Titel die Gewinnerlisten im MDAX nun erneut an. Grund für den weiteren Kursanstieg sind sehr bullishe Studien diverser Analysten.

VW-Aktie: Neuer Vorstand, neues Hoch!

Der Höhenflug bei Volkswagen geht weiter. Seit dem Tief im Oktober hat der Autotitel bereits rund 50 Prozent zugelegt und ist auf ein neues Allzeithoch geklettert. In Zukunft soll es mit einer breiter aufgestellten Führungsetage noch besser laufen. Porsche-Chef Matthias Müller wird in den Vorstand des DAX-Riesen einziehen und ein neues Ressort übernehmen.

Commerzbank und Deutsche Bank: Griechen-Poker geht weiter - Aktien unter Druck

Die Ungewissheit vor den Verhandlungen über neue Hilfen für Griechenland dämpft die Aktivität am deutschen Aktienmarkt am Freitag. Nach seinem Rekordhoch vom Donnerstag knickt der DAX ein. Zu den Verlierern gehören Commerzbank und Deutsche Bank.

(mit Material von dpa-AFX)