06.11.2013 Steffen Eidam

DAX schließt im Plus: Axel Springer, Commerzbank, Fraport, Freenet, K+S, Klöckner & Co, KUKA, Rational, Wincor und Xing im Fokus

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Trendthema

Warburg Research hat den fairen Wert für die Anteile der Commerzbank von 7,55 auf 9,27 Euro erhöht. Die Einstufung lautet weiterhin "Hold". Analyst Andreas Pläsier erklärte, das neue Ziel reflektiert vor allem einen voraussichtlich etwas höheren Gewinn sowie die gestiegenen Bewertungen der gesamten Branche. Mit einer positiven operativen Gewinndynamik im zweiten Halbjahr ist seiner Ansicht nach aber nicht zu rechnen.


Mehr Gäste bei Fraport

Ein Ansturm von Urlaubsgästen hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Sommer wieder Auftrieb verschafft. Dank steigender Passagierzahlen legte der Umsatz im dritten Quartal um fünf Prozent auf 737 Millionen Euro zu. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs ebenfalls um fünf Prozent auf knapp 332 Millionen Euro. Nach außergewöhnlich hohen Finanzerträgen ein Jahr zuvor ging der Überschuss jedoch wie erwartet um 18 Prozent auf 123 Millionen Euro zurück. Für das Gesamtjahr sieht Vorstandschef Stefan Schulte das Unternehmen auf Kurs, den operativen Gewinn auf 870 bis 890 Millionen Euro zu steigern. Die Zahl der Passagiere am Heimatstandort Frankfurt soll nach dem schwachen Start ins Jahr etwa auf dem Vorjahresniveau von 57,5 Millionen liegen.

Ikea-Kunden zahlen künftig weltweit nur noch an Kassen des Paderborner Kassensystemherstellers Wincor Nixdorf. Das schwedische Möbelhaus habe für seine 300 Läden in 25 Ländern insgesamt 12.000 Bezahlstationen bestellt. Die Kassen werden in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert. Sie haben einheitliche Software, die ständig verbessert wird. Zum Vertrag gehört eine dauerhafte Kontrolle der Funktionen, um Störungen zu vermeiden. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Zum Wert der Bestellung machte Wincor keine Angaben.

Das zur Mediengruppe Burda gehörende Karriere-Netzwerk Xing profitiert weiter vom Ausbau des Geschäfts mit Unternehmen. Getragen von einem hohen Wachstum in diesem Segment kletterte der Umsatz im dritten Quartal um 18 Prozent auf 21,6 Millionen Euro. Größter Umsatzträger bleibt das Geschäft mit zahlenden Privatkunden. Von Ende Juni bis Ende September stieg die Zahl der Mitglieder mit einem kostenpflichtigen Zugang um 4.000 auf 829.000. Der Erlös legte in diesem Bereich (Premium Club) um knapp acht Prozent auf 13,7 Millionen Euro zu. Vorstandschef Thomas Vollmoeller hatte am Wochenende gesagt, dass er den Umsatz bis 2016 im Vergleich zum vergangenen Jahr auf etwa 150 Millionen Euro verdoppeln will.