24.10.2014 Stefan Limmer

DAX an der 9.000-Punkte-Marke: Außerdem YY, BASF, Linde, Leoni und Deutsche Bank im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der deutsche Aktienmarkt Aktienmarkt ist zum Wochenende von moderaten Gewinnmitnahmen belastet worden. Zum Xetra-Schluss notierte der DAX aber immer noch im Bereich der 9.000-Punkte-Marke. "Die aktuelle Marktsituation bewerten wir weiterhin als labil. Erneute Rückschläge sind möglich, auch wenn sich auf dem ermäßigten Kursniveau institutionelle Anleger bereits vorsichtig für das neue Jahr positionieren könnten", hieß es seitens der Landesbank Baden-Württemberg. Als beruhigend sieht es Daniel Saurenz, Analyst von Feingold Research, dabei an, dass die jüngst spürbare Angst wieder aus dem Markt gewichen sei und die Investoren zwar vorsichtig, aber nicht hysterisch agierten. 

YY mit Kaufsignal: 135 Prozent Kurspotenzial

Mit dem Anstieg über die Marke von 80 Dollar (ca. 63 Euro) hat die Aktie von YY ein Kaufsignal geliefert. Neben der guten Charttechnik überzeugt beim chinesischen Social Network mit Schwerpunkt Gaming und Karaoke vor allem die attraktive Bewertung. Das Kurspotenzial beläuft sich auf über 100 Prozent. 

Top-Verlierer BASF: Gekappte Ziele belasten die Aktie

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF spürt die Abkühlung der Weltkonjunktur und kappt seine Ziele für das kommende Jahr. Die Analysten und Anleger sind enttäuscht. Die Aktie fällt am Freitag mit deutlichen Kursverlusten an das DAX-Ende.

Linde vor den Zahlen: Das erwarten die Analysten

Der französische Gase-Herstller Air Liquide hat im dritten Quartal den Umsatz und Gewinn leicht steigern könne. Der Linde-Konkurrent blieb allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Nun haben die Analysten ihre Einschätzungen zu den Zahlen des DAX-Konzerns konkretisiert.

Leoni: Kabelsparte wird effizienter - Gegenbewegung läuft

Der Autozulieferer Leoni trimmt seine Kabelsparte - Wire & Cable Solutions (WCS) - auf mehr Effizienz, um seine Renditeziele zu erreichen. Ein umfassendes Programm mit dem Namen „WCS ON Excellence“ soll für profitables Wachstum sorgen. In den nächsten drei bis vier Jahren will der MDAX-Konzern so ein mittleren zweistelliger Millionenbetrag erzielen.

Deutsche Bank: Fast alles gut beim Stresstest - aber Fitschen warnt

Am Sonntag veröffentlicht die EZB die Ergebnisse des Stresstests. Die Deutsche Bank dürfte die Prüfung ebenso bestanden haben wie die Commerzbank. Aber auch wenn kaum eine Bank durchfallen sollte, sei längst nicht alles gut in der Branche, sagt Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen.

(mit Material von dpa-AFX)