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02.07.2019 Dr. Dennis Riedl

Bitcoin: Warum die harte Korrektur richtig gut ist

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Bitcoin

Nach einer Kursverdreifachung in 2019 befindet sich der Bitcoin aktuell in einer harten Korrektur. Die Erfahrung lehrt, dass dieser Umstand allerdings sogar ein positives Zeichen für die größte Digitalwährung ist. Wer hinter dem neuerlichen Aufschwung der Kryptowährungen steckt, lesen Sie ebenfalls hier.

Auf +200% folgen -25%: Und jetzt?

Über Monate lag der Bitcoin im tiefen Dämmerschlaf – nun bewegt er sich wieder, und wie. Unter hoher Volatilität ging es zunächst dynamisch nach oben. Zuletzt setzte seit dem 26. Juni eine scharfe Korrektur ein. Und genau das ist ein typisches Muster bei starken Trends. Und es ist explizit kein verlässliches Zeichen für ein Trend-Ende. Im Gegenteil bilden kurzfristige, scharfe Korrekturen starker Trends die besten Kaufgelegenheiten. Die technische Seite spricht also derzeit für den Branchenprimus der Kryptowährungen.

Woher kommen die Mittelzuflüsse?

Abseits technischer Indikatoren stellt sich die Frage, woher die neuerlichen Mittelzuflüsse in den Kryptos überhaupt kommen. Hierzu hat das Analysehaus Diar eine schöne Grafik erstellt. Sie zeigt, welche Adressen zwischen August 2018 und Mai 2019 als Netto-Käufer oder Verkäufer aufgetreten sind. Die Erkenntnis: Es sind vor allem größere Firmenadressen (institutionelle Investoren), die den Bitcoin in den letzten Monaten eingesammelt haben. Und die sind meistens mittel- bis langfristig unterwegs. Die Privaten folgen in der Regel hingegen mit etwas Verzug – und springen als letzte auf Trends auf. Die größten Abgeber stellten zuletzt die Kryptobörsen dar.

Anzahl der gekauften/verkauften Bitcoins nach BTC-Menge des Anteilseigners.
https://diar.co/

Fazit: Anleger sollten sich von kurzfristigen Bewegungen (egal in welche Richtung) nicht verleiten oder verunsichern lassen, sondern sie im besten Fall gerade für sich nutzen. Eine relevantere Info ist der mittelfristige Trend, der seit einigen Monaten wieder nach oben zeigt. Die Zunahme an langfristig orientierten Anteilseignern ist ebenfalls als tendenziell günstig für die zukünftige Wertentwicklung anzusehen.

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Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Fi­nanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Der Autor Dr. Dennis Riedl ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Fi­nanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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