17.12.2013 Marion Schlegel

Goldpreis: Es gibt Hoffnung

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DAX

In der laufenden Woche hat der Goldpreis einen erneuten Versuch gestartet, die Hürde bei 1.252 Dollar zu überwinden. Bislang erwies sich der Widerstand aber also zu groß. Seitdem befindet sich das Edelmetall wieder im Rückwärtsgang. Derzeit kostet eine Feinunze 1.233,25 Dollar und damit 0,6 Prozent weniger als am Vortag.

Umfeld wird besser

Auch wenn der charttechnische Ausbruch bislang noch nicht geglückt ist, die Rahmenbedingungen für den Goldpreis haben sich in den vergangenen Wochen deutlich verbessert. Zum einen haben die Commercials die Netto-Short-Positionen massiv abgebaut. Die jüngsten COT-Daten von Ende November zeigen mittlerweile ähnliche Extremwerte wie im Juli dieses Jahres und im Krisenjahr 2008.

Zum anderen ist der Goldpreis im Vergleich zum Aktienindex S&P 500 mittlerweile historisch günstig bewertet. Das Verhältnis aus Goldpreis und S&P 500 liegt derzeit bei 0,69. Das langjährige Mittel der vergangenen 50 Jahre liegt bei 1,13.

Auf Ausbruch spekulieren

Aus charttechnischer Sicht würde allerdings erst der Sprung über den Widerstand bei 1.252 Dollar sowie die psychologisch wichtige Hürde bei 1.300 Dollar ein positives Signal liefern. Anleger, die den Ausbruch antizipieren wollen, setzen auf den Gold Turbo-Long von der Société Générale, der auch ins Real-Depot gekauft wurde.

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