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23.11.2013 Marion Schlegel

DAX-Check: 2014 bei über 10.000 Punkten

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DAX

Auch in der vergangenen Woche ist der DAX auf ein weiteres Rekordhoch geklettert. Bei 9.253,68 Zählern wurde am Montag das neue Allzeithoch gesetzt. Das dürfte aber noch lange nicht das Ende der Rallye gewesen sein. Dieser Meinung sind zumindest auch die Analysten der DZ Bank. Sie erwarten, dass bessere Konjunkturaussichten den DAX bis Ende kommenden Jahres bis auf 10.200 Punkten treiben könnten. Gegenüber dem aktuellen Stand von rund 9200 Punkten wäre dies ein Gewinn von etwa elf Prozent.

Starke Konjunkturaussichten

Positiv sei, dass sich die Konjunktur in der Europäischen Währungsunion allmählich aus der Rezession erhole und die US-Wirtschaft stark bleibe, sagte der Anlagestratege Christian Kahler am vergangenen Donnerstag in Frankfurt. Die 30 im Leitindex vertretenen Unternehmen profitierten entsprechend von ihrer hohen Exportorientierung und könnten ihre Gewinne 2014 im Schnitt um knapp zehn Prozent steigern. Der DAX würde diesen erwarteten Ertragsanstieg nachvollziehen.

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In Deutschland werde das Bruttoinlandsprodukt nach zwei schwächeren Jahren 2014 wohl wieder stärker anziehen und voraussichtlich um 2,25 Prozent zulegen. "Die gute Arbeitsmarktlage stützt die Konsumnachfrage", sagte der Anlagestratege. Zudem trieben die niedrigen Zinsen die Investitionsausgaben im Bau- und Ausrüstungssektor an.

Außerdem bleibe die internationale Geldpolitik noch für längere Zeit extrem expansiv und stütze damit die Märkte zusätzlich, meinte Kahler: "Auch 2014 und 2015 dürfte es an echten Anlagealternativen zu Aktien fehlen." Dividendenwerte seien generell immer noch günstig bewertet, wohingegen Rentenpapiere unverändert teuer seien.

Mit Turbo auf weiter steigende Kurse setzen

Anleger, die von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung beim DAX profitieren wollen, setzen weiterhin auf den DAX Turbo-Bull mit der WKN HY0 GU9 (Kaufkurs: 9,37 Euro, akt. Kurs: 10,70 Euro) investiert. Die Position sollte mit einem Stopp im Bereich von 9.070 Zählern beziehungsweise umgerechnet 9,25 Euro nach unten abgesichert werden.

(mit Material von dpa-AFX)

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