Der britische Modehändler Next lieferte erneut ab: Im Weihnachtsgeschäft legten die Umsätze zweistellig zu und das Management hob die Gewinnprognose zum fünften Mal in Folge an. Anleger, die der AKTIONÄR-Empfehlung im April gefolgt sind, konnten bereits ordentlich Rendite einstreichen.
Im Weihnachtsquartal legten die Vollpreis-Umsätze um 10,6 Prozent zu und übertrafen damit die eigene Prognose deutlich. Diese war lediglich von einem Wachstum von sieben Prozent ausgegangen. Next konnte die starke Nachfrage weitgehend ohne aggressive Rabattaktionen bedienen.
Während die Umsätze im britischen Heimatmarkt um rund sechs Prozent wuchsen, zogen die internationalen Erlöse außerhalb Großbritanniens mit einem Plus von knapp 39 Prozent noch deutlich stärker an.
Prognose erhöht
Next erhöhte seine Gewinnprognose um 15 Millionen Pfund auf 1,15 Milliarden Pfund vor Steuern. Damit würde das Ergebnis um 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Beim Gewinn je Aktie nach Steuern rechnet das Unternehmen sogar mit einem Plus von 16,1 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025/26 erwartet Next Vollpreis-Umsätze von 5,6 Milliarden Pfund, was einem Wachstum von 10,7 Prozent entspricht. Die Gesamtumsätze inklusive Rabattaktionen und Investitionen sollen auf 6,97 Milliarden Pfund steigen.
Für das kommende Geschäftsjahr zeigt sich Next aber etwas vorsichtiger. Das Vollpreis-Umsatzwachstum soll sich auf 4,5 Prozent abschwächen, der Gewinn vor Steuern wird bei 1,20 Milliarden Pfund erwartet. Auch der Gewinn je Aktie dürfte mit 770,4 Pence weiter steigen, allerdings langsamer als zuletzt.
Seit der Empfehlung des AKTIONÄR in Ausgabe 15/25 im April hat die Next-Aktie rund 25 Prozent zugelegt. Die Aktie schwebt in Rekordhöhen, ein Rücksetzer bietet hier eine gute Einstiegschance. Investierte Anleger bleiben an Bord.
08.01.2026, 09:35