An die Monster-Marge von Hermès kommt kein anderer Luxusriese heran. Doch auch LVMH verdient prächtig – zumindest mit einem Teil des Imperiums. Welche Sparten tragen den Gewinn? Ein Blick auf die Margen zeigt, wo die Stärke des Luxus-Riesen liegt und wo sich Schwachstellen auftun. DER AKTIONÄR macht den Check.
Hermès spielt mit einer operativen Marge von rund 41 Prozent in einer eigenen Liga. Dahinter folgt die Tapestry-Marke Coach mit überraschend starken 33,3 Prozent. LVMH erreicht 22,5 Prozent und gehört damit weiterhin zu den profitabelsten großen Luxuskonzernen. Zum Vergleich: Richemont kommt auf 20 Prozent, Prada auf 17,4 Prozent und Kering auf 12,8 Prozent (Gucci: 17,0 Prozent). Bei Richemont tragen vor allem die starken Schmuckmarken Cartier und Van Cleef & Arpels zur Profitabilität bei. Prada zeigt dagegen, dass eine hohe Bruttomarge (78 Prozent) nicht automatisch zu einer ebenso hohen operativen Marge führt.
Heute, 13:46
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