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Foto: Tonies
18.06.2021 Benjamin Heimlich

Boxine-SPAC-Deal: Kommen diese Kinderzimmer-Helden bald an die Börse?

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468 SPAC I

Das Konzept ist so simpel wie genial: Kinder stellen eine kleine Gummifigur auf einen Lautsprecher und schon erklingt Musik oder ein Hörspiel. Binnen weniger Jahre wurde Boxine damit zum Phänomen in Kinderzimmern. Nun sind die Düsseldorfer in Verhandlungen mit einem SPAC, der das Unternehmen an die Börse bringen will.

Über die Fusion mit der Mantelgesellschaft 468 SPAC I könnte Boxine in Frankfurt an den Kapitalmarkt kommen. Allerdings sind die Gespräche noch nicht abgeschlossen und ein Zustandekommen des Deals damit nicht sicher.

Mit seinen kinderfreundlichen Audio-Systemen hat das Düsseldorfer Unternehmen in den fünf Jahren seit der Produkteinführung die Kinderzimmer in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Irland erobert. Aktuell läuft die Expansion in die USA, für die Boxine unter anderem eine Lizenzvereinbarung mit Disney abgeschlossen hat.

Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen bislang mehr als zwei Millionen der Toniebox-Lautsprecher und über 20 Millionen Tonies verkauft.

Aktuelle Geschäftszahlen liefert Boxine bislang nicht, die letzten Informationen stammen aus dem Frühjahr 2020. Damals prognostizierte das Management im Handelsblatt für 2020 einen Umsatz von bis zu 150 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr wäre das ein Plus von fast 43 Prozent.

Das enorme Wachstum erklärt auch die stark gestiegene Bewertung des Unternehmens. Sollte die SPAC-Transaktion zustande kommen, geht das Management der Mantelgesellschaft von einer Bewertung für Boxine von einer Milliarde Euro aus.

Als die Düsseldorfer im September 2019 von einem Investoren-Konsortium aus der Beteiligungsgesellschaft Armira, den Hexal-Gründern Strüngmann und Zalando-Gründer Robert Gentz, übernommen wurde, fand das laut Branchenkreisen zu einer Bewertung von 300 Millionen Euro statt.

468 SPAC I (WKN: A3CM2W)

Alleine der europäische Spielzeug-Markt soll Analysten zufolge bis 2025 jährlich über fünf Prozent wachsen und ein Volumen von fast 17 Milliarden Euro erreichen. Boxine ist dort mit starken Lizenzpartnern und einem erfolgreichen Produkt aussichtsreich positioniert. DER AKTIONÄR wird die Entwicklung des möglichen SPAC-Deals weiter verfolgen.