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19.06.2020 Alfred Maydorn

Wirecard: Nicht weinen, weitermachen! So holen Sie Ihr Geld zurück!

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Wirecard

Aus der Lieblingsaktie deutscher Anleger ist ein Millionen- ja vermutlich sogar ein Milliardengrab geworden. Viele Anleger haben die vermeintlich niedrigen Kurse bei Wirecard in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach zum Aufstocken ihrer Position genutzt. Sie sitzen jetzt vor einem Scherbenhaufen. Die Betrugsvorwürfe haben sich massiv erhärtet und ausgeweitet, es geht um 1,9 Milliarden Euro Bankguthaben, die offenbar nur vorgetäuscht waren. Zudem droht die Kündigung von Krediten über zwei Milliarden Euro, wenn nicht heute (Freitag) der Konzernabschluss vorgelegt wird – was sehr unwahrscheinlich ist. Wahrscheinlich ist aber, dass auf Wirecard viele weitere Probleme zukommen werden, wie etwa Klagen von Anlegern, der mögliche Rauswurf aus dem DAX und auch Kunden, die dem Unternehmen den Rücken kehren.

Kursziel Null?

Aber vor allem die Liquiditätsprobleme, die dem Unternehmen jetzt drohen könnten letztlich sogar existenzbedrohend sein. Und dann wäre der aktuelle Aktienkurs von rund 40 Euro nicht niedrig, sondern eher hoch. Natürlich lässt sich das Risiko einer Insolvenz nur schwer abschätzen, aber es ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und dem, was vermutlich noch kommen wird, durchaus hoch. Oder um es anders zu formulieren, die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie in Richtung Null fällt ist größer als die einer kleineren Erholung. Eine größere Kurserholung in Richtung der Kurse, die wir noch Donnerstag früh hatten, also auf über 100 Euro, ist indes praktisch auszuschließen.

Zeit für den Schlussstrich

Es gibt also, so stark der Kurs in den letzten 24 Stunden auch gefallen ist, kaum Gründe, die Aktie zu behalten. Aber es gibt gute Gründe, sein verbliebenes Geld zu retten und sich vor weiteren Verlusten zu schützen. Die Frage, die sich jeder Wirecard-Anleger ganz einfach stellen muss, ist: Würde ich die Aktie von Wirecard jetzt kaufen, wenn ich sie nicht schon hätte? Und ich kann mir kaum vorstellen, dass es viele Anleger gibt, die dies Frage mit „Ja“ beantworten.

Also, der erste Schritt ist, einen Schlussstrich zu ziehen und unabhängig von der Höhe des Verlustes sich von der Skandal-Aktie zu trennen. Es geht nicht darum, was oder wie viel man verloren hat, sondern nur darum, wie viel man noch verlieren kann. Und das sind eben immer noch etwa 40 Euro pro Aktie.

Neuer Bullenmarkt, neue Chancen

Natürlich ist das Verlangen groß, das verlorene Geld wieder „reinzuholen“. Das geht auch, nur eben zumeist nicht mit der Aktie, mit der man es verloren hat. Muss ja auch gar nicht, es gibt so viele andere spannende und aussichtsreiche Aktien, die ein tollen Geschäftsmodell haben, schnell wachsen und eben nicht wie Wirecard schon seit Jahren mit Bilanzvorwürfen konfrontiert werden, die sich jetzt offenbar bewahrheitet haben. Es ist höchste Zeit, einen Schlussstrich unter das „Kapitel Wirecard“ zu ziehen und sich erfreulichen Dingen, sprich guten Aktien, zuzuwenden, von denen es gerade nicht wenige gibt. Hinzu kommt, dass wir gerade eine Börsenphase haben, in der tausende neue Anleger an die Märkte kommen und die mit ihren Käufen gerade dabei sind, einen neuen Bullenmarkt auszulösen. Kurzum, wir haben eine gute, ja vielleicht sogar eine fantastische Zeit vor uns, in der man viel Geld verdienen kann – mit den richtigen Aktien.

67 Prozent Gewinn mit Secunet Security Networks

Im maydornreport verweise ich seit Wochen auf den neuen Bullenmarkt der gerade entsteht und empfehle Aktien, die von dem neuen Aktienboom besonders profitieren. Darunter befinden sich auch Aktien von hochinteressanten deutschen Technologiefirmen. Ein Beispiel ist Secunet Security Networks. Die Aktie des Spezialisten für IT-Sicherheit habe ich im Oktober 2019 zum Kurs von 116 Euro zum Kauf empfohlen, aktuell notiert sie bei 194 Euro, also 67 Prozent höher.

Deutsche Technologie-Aktie mit Vervielfachungspotenzial

Einer relativ neuen Empfehlung im maydornreport steht sogar eine noch weitaus bessere Entwicklung bevor. Es handelt sich ebenfalls um ein deutsches Technologieunternehmen, das in einem geradezu exponentiell wachsenden Markt unterwegs ist und das derzeit nur von sehr wenigen Analysten verfolgt wird. Einer davon hat gerade sein Kursziel angehoben und traut der Aktie jetzt einen Anstieg um über 100 Prozent zu. Aber auch das ist vermutlich noch nicht genug. Das 12-Monatskursziel im maydornreport liegt sogar 140 Prozent über dem aktuellen Kurs. Und auf Sicht von mehreren Jahren ist der Titel auch gut für eine Verdrei- oder Vervierfachung.

Also, nicht lange den Verlusten hinterherweinen, sondern weitermachen. Und wenn Sie wissen wollen, welches die deutsche Technologieaktie mit Vervielfachungspotenzial ist, dann bestellen Sie einfach den maydornreport. Sie erhalten dann umgehend Zugriff auf die aktuelle Ausgabe und finden die Aktie in der untersten Zeile der „Hotlist Sprinter“ auf Seite 7.

Mit diesem Link geht es direkt zum maydornreport.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6