Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
10.02.2019 Börsen. Briefing.

Wirecard-Aktie: Der wahre Grund für den Kurssturz

-%
DAX

Die Financial Times hat mit ihrer skandalösen Artikel-Serie über vermeintliche Bilanztricksereien bei einer Auslandstochter der Wirecard AG deren Aktie torpediert. Sie ist allen Dementi zum Trotz im Sinken begriffen. Das liegt weniger an den von Redakteur Dan McCrum und seiner Kollegin Stefania Palma vorgebrachten Beschuldigungen, als vielmehr an etwas ganz anderem, weitaus weniger Greifbarem, aber umso wichtigeren.

Die schmucklose Zentrale der Wirecard AG in Aschheim bei München gleicht in diesen Tagen einer Trutzburg, schreibt Thomas Klemm in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Und Michael Rasch stellt in der Neuen Züricher Zeitung fest, das Wirtschaftsblatt Financial Times hätte das Unternehmen "sturmreif geschossen". Tatsächlich findet sich das Management des jüngsten DAX-Mitglieds inmitten einer Schlacht wieder. Gegen Leerverkäufer, Skeptiker, Unbekannte – und gegen die Financial Times. Die Auseinandersetzung mit ihr könnte nun sogar vor Gericht enden knnte. Wirecard will gegen die FT vorgehen – und wird allein für diese Ankündigung von Aktionären (und Beobachtern) in Foren und sozialen Netzwerken gefeiert. Einzig: "Wir gegen die Angelsachsen" – das greift viel zu kurz, löst kein Problem und lenkt nur vom wahren ab.

Lesen Sie in der morgigen Ausgabe (Montag) des Börsen.Briefing. den vollständigen Kommentar „Wirecard-Aktie: Der wahre Grund für den Kurssturz“. Registrieren Sie sich hier kostenfrei für den Bezug des Börsen.Briefing. – des neuen kostenfreien Newsletter des AKTIONÄR. Nutzen Sie das untenstehenden Formular oder besuchen Sie jetzt www.boersenbriefing.de

Hier finden Sie einen bereits veröffentlichten Kommentar des Börsen.Briefing.

Wirecard AG: Macht alles, nur das bitte nicht! (Kommentar) 

| Auf dem Laufenden bleiben | Täglich. Kostenfrei. Unverbindlich. |

Bleiben Sie über die Entwicklung bei Wirecard, Infineon, der Deutschen Bank und anderen spannenden Unternehmen auf dem Laufenden. Lesen Sie das Börsen.Briefing. – den neuen täglichen Newsletter des AKTIONÄR. Wenn Sie sich bisher noch nicht registriert haben, besuchen Sie jetzt www.boersenbriefing.de und bestellen Sie kostenfrei und unverbindlich das Börsen.Briefing. Oder nutzen Sie einfach das nachstehende Formular. Schon am nächsten Börsentag erhalten Sie die erste Ausgabe des Börsen.Briefing. kostenfrei in Ihr E-Mail-Postfach zugestellt.

Der Newsletter ist unverbindlich und kostenlos. Zum Abbestellen reicht ein Klick auf den Abmelde-Link am Ende des Newsletters.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6