07.10.2019 Stefan Sommer

Weltmarktführer auf der Überholspur

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Lockheed Martin
Trendthema

Anleger, die solide Investments suchen setzten auf die Weltmarktführer. Im Rüstungsbereich hat diese Rolle Lockheed Martin inne. Auch die Aktie zeigt die Dominanz des US-Unternehmens. Allein seit Jahresbeginn hat die Notierung 47 Prozent zugelegt.

Der Trend von Lockheed Martin verläuft wie am Schnürchen gezogen. Nach der Korrektur im vergangenen Jahr hat die Aktie zuletzt wieder ein neues Allzeithoch markiert. Gestützt wird dieses Trendverhalten zum einen von der guten Nachrichtenlage für den Konzern, zum anderen durch die guten fundamentalen Daten.

Lockheed Martin (WKN: 894648)

Neuer Großauftrag genehmigt

Das US-Außenministerium hat jüngst den geplanten Verkauf von 32 neuen Kampfjets an Polen genehmigt. Der Rüstungsdeal soll sich voraussichtlich auf rund 6,5 Milliarden Dollar (rund 5,9 Milliarden Euro) belaufen, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte.

Aktienrückkaufprogramm und Zahlen im Fokus

Lockheed Martin hat zudem Ende September eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms beschlossen. Aktuell stehen damit rund 3,3 Milliarden Dollar für Rückkäufe zur Verfügung. Dies kann sich der Konzern auch ohne Probleme leisten. Zuletzt legte der Konzernumsatz um über 23 Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar zu. Aufgrund der stabilen Kostenstruktur kletterte der Gewinn um 47,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Dabei lässt Lockheed Martin auch seine Aktionäre nicht aus dem Blick. Anleger profitieren von einer Dividendenausschüttung im Gesamtjahr von 9,60 Dollar je Aktie. Dies entspricht aktuell einer Rendite von rund 2,3 Prozent.

Investiert bleiben!

Bereits seit längerer Zeit befindet sich die Aktie von Lockheed Martin im Aktiendepot der 800%-Strategie und bleibt auch in Zukunft ein wichtiges Basisinvestment. Investoren sollten hier aber auch den 22. Oktober im Blick behalten, wenn der US-Konzern seien Zahlen zum aktuellen Quartal offenlegt. Gelingt es, Lockheed Martin abermals zu überzeugen, spricht aktuell nichts gegen eine Fortsetzung des dynamischen Aufwärtstrends.