17.07.2019 Thorsten Küfner

Warum der Airbus-Rivale der Lufthansa jetzt Hoffnung macht

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Deutsche Lufthansa
Trendthema

Mit der Aktie der Lufthansa ging es im gestrigen Handel deutlich bergauf. Hintergrund hierfür war die Meldung, wonach der irische Billigflieger Ryanair sein Flugangebot wohl doch nicht so stark ausweiten kann wie ursprünglich geplant. Dies nährt die Hoffnung, dass der Druck auf die Ticketprise wieder etwas abnehmen könnte.

Denn das Problem, das Ryanair derzeit hat, betrifft auch andere Airlines: Ihre bestellten beziehungsweise zuvor bereits genutzten Maschinen des Typs Boeing 737 Max können beziehungsweise dürfen nicht fliegen. Neben Ryanair sind davon beispielsweise auch Turkish Airlines, Norwegian Air Shuttle oder TUIfly oder betroffen.

Lufthansa selbst setzt übrigens in Europa voll auf Airbus – was übrigens Privatanleger an der Börse auch weiterhin tun sollten.

Natürlich wird dies alleine nicht ausreichen, um jeglichen Druck von den Ticketpreisen zu nehmen. Dennoch ist es zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer für die zuletzt gebeutelten Anteilseigner der Kranich-Airline. Andererseits könnten bald wieder Streiks des Kabinenpersonals für Unruhe sorgen.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die enorm günstig bewertete Lufthansa-Aktie sind zwar nach wie vor gut. Dennoch drängt sich angesichts der zahlreichen Herausforderungen und des schwachen Charts vorerst kein Einstieg auf. 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Autor hält Positionen an Airbus, die von einer etwaigen aus der Publikation resultierenden Kursentwicklung profitieren.