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23.12.2020 Benedikt Kaufmann

US-Börse: Gute Laune vor den Feiertagen

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Vor Weihnachten herrscht auch an Wall Street gute Laune:  In der Spitze kletterte der Dow Jones Industrial bis auf rund 30.300 Zähler in Richtung seines Rekordhochs.

Zum Handelsende schmolz der Gewinn aber etwas zusammen und der Index schloss nur noch 0,38 Prozent höher bei 30.130 Punkten. Der Nasdaq 100 rutschte hingegen zum Handelsende noch klar ins Minus mit 0,51 Prozent auf 12.653 Punkte. Die Umsätze nahmen nun auch in New York vor Weihnachten ab. Am Donnerstag wird noch einmal gehandelt, die Börsen schließen aber drei Stunden früher als sonst.

Von der Veto-Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen das vom Kongress beschlossene Corona-Konjunkturpaket ließen sich die Anleger zur Wochenmitte nicht irritieren. Die Republikaner könnten sich ein Scheitern politisch nicht leisten, kommentierte ein Analyst.

Überwiegend robuste US-Konjunkturdaten sowie die sich abzeichnende Einigung auf ein Brexit-Handelsabkommen zwischen Europäischer Union und Großbritannien hatten keinen Einfluss auf die New Yorker Aktienindizes.

BioNTech: Luft ist raus

Unternehmensseitig stand die Medizinbranche im Fokus. Bei BioNTech hielt sich die Begeisterung der Anleger über die Lieferung von zusätzlichen 100 Millionen Dosen ihres Corona-Impfstoffs an die US-Regierung in Grenzen: Die Luft ist raus bei den in New York gelisteten Anteilen des Mainzer Unternehmens, sie büßten zuletzt weitere 0,8 Prozent ein.

Merck & Co: Mittel gegen Corona

Die Aktien von Merck & Co legten um 1,2 Prozent zu. Der Pharmakonzern erhält von der US-Regierung bis zu rund 365 Millionen US-Dollar für die mögliche Lieferung von 60.000 bis 100.000 Dosen eines Medikaments gegen die Lungenkrankheit Covid-19 an die US-Regierung. Allerdings ist das Mittel noch nicht zugelassen.

Supernus Pharmaceuticals: 17 Prozent im Plus

Um mehr als 17 Prozent sprangen die Titel von Supernus Pharmaceuticals nach oben. Das Unternehmen erreichte in einer fortgeschrittenen klinischen Studie mit seinem Medikamentenkandidaten gegen ADHS bei Erwachsenen den sogenannten primären Endpunkt, also das Hauptziel der Studie.

Nikola: Erneut schlecht Nachrichten

Einen weiteren Dämpfer gab es dagegen für die Aktionäre des Elektro-Lkw-Herstellers Nikola mit einem Minus von fast zehn Prozent. Grund ist eine Auftragsstornierung seitens des US-Entsorgungsunternehmens Republic Services über 2500 batteriebetriebene Müll-Lastwagen.


DowJones (ISIN: DE000DB2KFA7)

Mit Material von dpaAFX.

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