7 Aktien mit Potenzial >> im neuen Magazin
Foto: Börsenmedien AG
16.10.2018 Thomas Bergmann

US-Banken mit Hammerzahlen - Commerzbank und Deutsche Bank bald wieder zweistellig?

-%
Commerzbank

Die beiden US-Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs stehen der Konkurrenz in nichts nach und veröffnetlichen am Nachmittag bemerkenswerte Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Die Aktien notieren entsprechend im grünen Bereich. Auch die Papiere von Deutsche Bank und Commerzbank verbuchen Zugewinne, doch so richtig in Fahrt wollen sie noch nicht kommen.

Morgan Stanley hat mit einem Gewinn von 1,17 Dollar je Aktie die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen (1,01 Dollar). Ausschlaggebend waren die starken Ergebnisse im Bereich Investmentbanking, in dem die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent anstiegen. Auch die Erträge aus dem Anleihen- und Aktienhandel übertrafen die Erwartungen trotz einer Spätsommer-Flaute.

Goldman Sachs meldete einen Gewinn von 6,28 Dollar pro Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung von 5,38 Dollar um rund 17 Prozent. Der Umsatz von 8,65 Milliarden Dollar lag ebenfalls über den Erwartungen von 8,36 Milliarden Dollar. Die meisten Divisionen, abgesehen vom Handel, schnitten besser ab als erwartet, wobei as Investment-Banking von einigen Börsengängen profitierte.

Deutsche Banken kaum inspiriert

Die Kurse von Deutsche Bank und Commerzbank lassen sich von den starken Ergebnissen der US-Konkurrenz wieder nicht anstecken. Immerhin können sich die Kurse auf niederigem Niveau stabiliseren und deuten eine Bodenbildung an. DER AKTIONÄR bleibt dabei: Wenn eine deutsche Bank, dann die Commerzbank. Sie hat die Chance auf 13 bis 14 Euro - auf Sicht von ein bis zwei Jahren.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Commerzbank - €
COMMERZBK SPONS.ADR - €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8

DER AKTIONRÄR +
9,95 1,99 €/Monat in den ersten 6 Monaten
Jetzt testen