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02.03.2020 Martin Weiß

Tupperware: Die Party ist vorbei

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Tupperware

Das Direktverkaufsmodell von Tupperware galt einst als Geldmaschine. Vorbei. Der Konzern steckt in einer existenziellen Krise. 

Ein Erfolgsrezept so einfach wie genial: Man nehme einen Frauenabend, sorge für lockere Atmosphäre und nutze das Ganze, um die neuesten Produkte zu präsentieren – fertig ist die Tupperparty! Was dem US-Plastikschüsselhersteller jahrzehntelang verlässlich Millionengewinne in die Kassen spülte, scheint nicht mehr zu funktionieren. Die zunehmende Globalisierung, vor allem aber der boomende Onlinehandel und ein grundsätzlich verändertes Konsumverhalten setzen dem Direktvermarktungsmodell mit seinem Vertriebsheer aus überwiegend Frauen massiv zu. Tupperwares Umsätze sind seit 2013 um rund 30 Prozent eingebrochen und der Aktienkurs gleich mit. Vom Hoch bei rund 100 Dollar sind seit Dienstag noch ganze drei Dollar übrig.

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