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20.01.2017 Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Klare Worte – so soll der Umbau funktionieren

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ThyssenKrupp

Heinrich Hiesinger, der Chef von ThyssenKrupp, treibt den Umbau des Konzerns seit Jahren voran. Auf dem langen Weg verzeichnet er kontinuierlich Fortschritte, auch wenn sich der Wandel noch länger hinziehen könnte. Verzichten will der Konzernlenker dabei auf eine Kapitalerhöhung.

„Warum sollten wir das tun? Bei allen Eckdaten verzeichnen wir Fortschritte“, so Hiesinger zum Thema Kapitalerhöhung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bei der Liquidität habe sich ThyssenKrupp deutlich verbessert. Zudem sei der Konzern für drei Jahre durchfinanziert. Hiesingers Ziel bleibt dennoch eine Eigenkapitalquote von 15 Prozent. Durchaus ambitioniert, wenn man bedenkt, dass diese aktuell bei 7,4 liegt.

ThyssenKrupp im Wandel

Der Konzernumbau braucht derweil weiter Zeit. „Unsere Strategie steht“, so Hiesinger. Die Turbulenzen in der Politik und auf den Märkten verändern die Richtung allerdings immer wieder. Negativ: Hoffnungen auf einen schnellen Abschluss der Stahlfusion mit Tata erteilte der Vorstand eine Absage. Die Pensionsverpflichtungen von Tata bleiben auch nach der Schließung des Pensionsfonds das Haupthindernis.

Bei den angepeilten Renditeverbesserungen in den Technologiesparten sei es ähnlich. „Die Richtung muss stimmen. Aber man sollte sich und anderen nicht vormachen, dass man den Zeitplan vollständig unter Kontrolle hat.“

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Dabeibleiben

Es ist klar, dass der Umbau bei ThyssenKrupp seine Zeit braucht. Es ist aber positiv, dass Hiesinger überzeugt ist, ohne Kapitalerhöhung auszukommen. Mut macht zudem die Entwicklung beim „Sorgenkind Stahl“. Steigende Preise und die Hoffnung auf eine Tata-Fusion geben Auftrieb. Die Aktie bleibt aussichtsreich. Anleger bleiben mit Stopp bei 19,00 Euro dabei.

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