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16.12.2016 Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Das könnte Probleme geben

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ThyssenKrupp

Die Konsolidierung in der Stahlbranche steht bereits seit Monaten im Raum. Nach wie vor ist aber offen, wie eine mögliche Lösung letztlich aussehen könnte. Bei ThyssenKrupp regt sich nun aber bereits Gegenwehr gegen die bisher nur losen Pläne. Der Betriebsrat hat für 2017 massiven Widerstand gegen mögliche Einschnitte angekündigt.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger gilt als einer der größte Befürworter einer Konsolidierung. Eine Fusion der Stahlsparte mit der Stahltochter des indischen Industriekonglomerats Tata wird immer wieder diskutiert. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter macht dies jedoch keinen Sinn. „Wir bereiten uns im ersten Halbjahr auf eine heftige Auseinandersetzung vor“, sagte Betriebsratschef Günter Back deshalb.

Befürchtet werden massive Kürzungen bis hin zu Standortschließungen. Kritisiert wird zudem, dass der Vorstand seine Pläne für die Sparte nicht erläutert. Bei der Bilanzvorlage Ende November hatte Hiesinger zwar weitere Einschnitte beim Stahl angekündigt. Angaben zum Stand der Gespräche mit Tata machte er aber nicht. Back rechnet nun mit ersten Schritten für ein Zusammengehen.

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Starke Entwicklung

Eine mögliche Tata-Fusion und die Hoffnung auf steigende Stahlpreise verleihen der ThyssenKrupp-Aktie Rückenwind. Zudem stützt die starke Aufzugssparte. Nach dem Ausbruch aus dem Seitwärtstrend sind die Aussichten für den DAX-Titel vielversprechend. Anleger lassen die Gewinne laufen. Der aktuelle Stoppkurs des AKTIONÄR liegt bei 19,00 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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