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27.01.2021 Marion Schlegel

Stark: Evotec erhält Auftrag vom US-Verteidigungsministerium – Aktie startet durch

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Evotec

Der Wirkstoff-Forscher Evotec hat vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag für Antikörper gegen die Covid-19-Erkrankung erhalten. Der auch andere Antikörper umfassende Auftrag habe ein Volumen von 28,6 Millionen US-Dollar (23,5 Millionen Euro), teilte der Hamburger MDAX-Konzern am Mittwoch mit.

Evotec (WKN: 566480)

Im Rahmen der Vereinbarung werde das US-Verteidigungsministerium Zugang zu Herstellungskapazitäten für monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 sowie weitere Biologika-Herstellungskapazitäten über einen Zeitraum von sieben Jahren in einer Anlage erhalten, die demnächst in Redmond im US-Bundesstaat Washington fertiggestellt werde.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatte die US-Tochter von Evotec die Zusammenarbeit mit der US-Behörde begonnen. Bei diesem Auftrag ging es zunächst um die Auswahl monoklonaler Antikörper gegen SARS-CoV-2 sowie die Entwicklung eines effizienten Prozesses für ihre Herstellung. Evotec hatte die Tochter erst 2019 übernommen.

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Dr. Craig Johnstone, Chief Operating Officer von Evotec, kommentierte: “Evotec bleibt dem weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 verschrieben. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass wir zukünftigen Pandemien mit einem erweiterten Baukasten mit neuartigen therapeutischen Antikörpern begegnen können. In unserer Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium ist es uns gelungen, in nur sechs Monaten monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu selektieren und einen hocheffizienten Herstellungsprozess zu entwickeln. Wir fühlen uns geehrt, die Zusammenarbeit dieser monoklonalen Antikörper als bevorzugter Dienstleister des DOD fortzusetzen.”

Die Aktie von Evotec profitiert kräftig von dem neuen Auftrag. Auf der Handelsplattform Tradegate geht es fast fünf Prozent nach oben auf 34,69 Euro. Bereits am Dienstag hatte das Papier kräftig zugelegt und war auf ein neues Hoch seit 2021 gestiegen. Seit Langem rät DER AKTIONÄR, bei der Aktie Geduld zu bewahren. Diese zahlt sich nun aus. DER AKTIONÄR bleibt weiter sehr zuversichtlich für die Aktie. Trader können steigende Kurse zu ersten Teilgewinnmitnahmen nutzen. Ansonsten heißt es: Gewinne laufen lassen.

Update: Die Aktie von Evotec ist nicht zu bremsen. Zeitweise notierte die Aktie bereits bei über 40 Euro. Der Hedgefonds Melvin Capital Management ist dem Vernehmen nach in Schieflage geraten. Laut dem Wall Street Journal hat der Hedgefonds seit Jahresbeginn rund 30 Prozent seines Kapitals verloren. Bei Evotec hatte der Shortseller zuletzt 6,2 Prozent der Evotec-Aktien netto leerverkauft.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Evotec.

(Mit Material von dpa-AFX)

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