++ Ölpreis explodiert: Goldfolio zeigt die spannendsten Rohstoff-Aktien ++

Schlussglocke: Sinkende Ölpreise beflügeln Dow, Nasdaq & Co – Nvidia und AMD legen zu

Schlussglocke: Sinkende Ölpreise beflügeln Dow, Nasdaq & Co – Nvidia und AMD legen zu
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Thorsten Küfner Heute, 21:44 Thorsten Küfner

Es war ein wilder Auftakt in die neue Börsenwoche. Zunächst sorgte der kräftige Anstieg der Ölpreise rund um den Globus für große Sorgen. Schließlich sprangen Brent- und WTI-Öl erstmals seit 2022 wieder über die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf gaben sie wieder nach, woraufhin Dow und Nasdaq anziehen konnten.

Zudem sorgten leise Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Krieges für einen Stimmungsumschwung an den US-Börsen. Trump sagte laut einer "CBS News"-Reporterin: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationsmittel, sie haben keine Luftwaffe." Er habe hinzugefügt, dass die USA dem ursprünglich geschätzten Zeitrahmen für den Krieg von vier bis fünf Wochen "weit voraus" seien. Mit Blick auf die Straße von Hormus - einem aktuell durch den Iran weitgehend blockierten Nadelöhr im weltweiten Öl- und Gashandel - habe Trump gesagt, er erwäge, diese zu übernehmen.

Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus kam faktisch zum Erliegen. Angesichts dessen war der Preis für ein Fass Rohöl der Nordsee-Marke Brent in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 US-Dollar gestiegen. 

Der Leitindex Dow Jones Industrial legte am Ende um 0,50 Prozent auf 47.740,80 Punkte zu. Im frühen Handel war das Börsenbarometer noch auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt. Der S&P 500 kletterte um 0,83 Prozent auf 6.795,99 Zähler. Der Nasdaq 100 stieg um 1,32 Prozent auf 24.967,25 Punkte.

Infront Nasdaq 100 (WKN: A0AE1X)

Wie nervös die Anleger aktuell sind, zeigt auch ein Blick auf den Volatilitätsindex Vix, der die kurzfristig erwarteten Schwankungen im S&P 500 misst und deshalb auch als "Angstindex" bekannt ist. Dieser war im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit April gestiegen. Seinerzeit hatte Trump die Kapitalmärkte durch seine Zollankündigungen in Aufruhr versetzt. Am Ende gibt der Vix wieder nach.

Von dem Stimmungsumschwung im späten Handel profitierten insbesondere die Aktien besonders konjunkturabhängiger Unternehmen. So zogen die Papiere des Baumaschinenherstellers Caterpillar an der Dow-Spitze um 3,5 Prozent an. Unter den Chipherstellern gewannen Nvidia 2,7 und AMD 5,3 Prozent.

Darüber hinaus schnellte der Kurs von Hims & Hers Health um mehr als 40 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter hatte sich in einem Streit mit Novo Nordisk um den Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit diesem geeinigt. Die Novo-Nordisk-Papiere gewannen in Kopenhagen 2,7 Prozent,

Nvidia (WKN: 918422)

Enthält Material von dpa-AFX

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