26.04.2017 Marion Schlegel

Roche erneut mit starken Studiendaten – Jahreshoch in Reichweite

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Trendthema

Roche hat heute bekannt gegeben, dass auf der 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) in Boston neue Daten aus dem klinischen Entwicklungsprogramm für Ocrevus (Ocrelizumab) vorgestellt werden. In den Präsentationen geht es vor allem um neue Wirksamkeits- und Sicherheitsanalysen aus den Phase-2- und Phase-3-Studien zu Ocrevus sowie aus offenen Erweiterungsstudien. Die Daten aus vier Studien bekräftigen, dass die Behandlung mit Ocrevus eine Option für Patienten mit schubförmigen oder primär progredienten Formen der multiplen Sklerose (MS) darstellen könnte.

Innerhalb der ersten acht Behandlungswochen verringerte Ocrevus im Vergleich zu Rebif die Schubrate um 55 Prozent. In einer anderen Phase-2-Studie mit Patienten mit schubförmiger remittierender MS (RRMS) erreichte Ocrevus im Vergleich zum Placebo eine schnelle und fast vollständige Aufhebung der MRT-Krankheitsaktivität im Gehirn nach acht Wochen.

„Die schnelle Wirkung, die Ocrevus in den klinischen Studien gezeigt hat, vermittelt einen Eindruck davon, wie dieses neue, von der FDA zugelassene Medikament die MS-Behandlung verändern könnte“, sagte Stephen Hauser, Vorsitzender der wissenschaftlichen Lenkungskommission der OPERA-Studien, Direktor des Weill-Instituts für Neurowissenschaften und Leiter der Neurologieabteilung an der Universität von Kalifornien in San Francisco. „Es ist sehr erfreulich, dass sich nach der FDA-Zulassung von Ocrevus zur Behandlung schubförmiger oder primär progredienter Formen von MS das günstige Nutzen-Risiko-Verhältnis weiterhin in den Daten bestätigt.“

In den USA ist Ocrevus zur Anwendung zugelassen. In der EU wurde der Zulassungsantrag von der europäischen Arzneimittelagentur EMA angenommen und wird derzeit geprüft.

Die Aktie von Roche präsentiert sich unter den Pharmawerten äußerst stark. Das Papier notiert nur noch knapp unter dem Jahreshoch bei 263,90 Schweizer Franken, das Anfang März markiert wurde. Anleger lassen ihre Gewinne bei Roche weiter laufen.


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