Der Google-Konzern Alphabet bringt seinen Robotaxi-Dienst Waymo nach Deutschland – München wird 2027 zum ersten europäischen Standort des Unternehmens. Damit setzt der Robotaxi-Pionier seine internationale Expansion fort und wagt erstmals den Schritt in die EU.
Bereits in den kommenden Wochen sollen erste Testfahrten in der bayerischen Landeshauptstadt beginnen. Ziel ist es, detaillierte digitale Straßenkarten zu erstellen, lokale Experten für autonomes Fahren auszubilden und die Software an die besonderen Verkehrsbedingungen vor Ort anzupassen. Der offizielle Start für zahlende Fahrgäste ist für Ende 2027 geplant.
Waymo-Co-Chefin Tekedra Mawakana betonte, München sei als weltweit anerkanntes Zentrum für Mobilität und Ingenieurskunst ein bedeutender Meilenstein für die globalen Ambitionen des Unternehmens.
In den USA hat sich Waymo bereits als führender Anbieter autonomer Taxidienste etabliert, wenngleich die Branche insgesamt noch am Anfang steht. Aktuell ist das Unternehmen in elf US-Städten aktiv und plant die Ausweitung auf 19 weitere – darunter San Diego, Las Vegas, Tampa und Denver. München reiht sich nach London und Tokio als dritter internationaler Standort ein; in beiden Städten laufen bereits Testfahrten. Bis März dieses Jahres hatte Waymo insgesamt rund 221 Millionen vollautonom gefahrene Meilen zurückgelegt.
Die Aktie von Alphabet hat sich in den vergangenen Jahren extrem stark entwickelt. Mitte Mai hat sie bei 408,61 Dollar ein neues Rekordhoch markiert. Seitdem konsolidiert der Wert. Kurzzeitig rutschte die Aktie Ende Juli sogar unter die 200-Tage-Linie, diese konnte aber rasch zurückerobert werden. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich. Operativ liefert Alphabet eindrucksvoll und entwickelt sich immer stärker zu einem vertikal integrierten Anbieter von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Waymo bleibt ein Langfristhebel für Alphabet. Die Aktie von Alphabet bleibt ein Basisinvestment für langfristig ausgerichtete Anleger.
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