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Rheinmetall und Co: Lage verschärft sich – jetzt einsteigen?

Rheinmetall und Co: Lage verschärft sich – jetzt einsteigen?
Foto: Rheinmetall
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Sarina Rosenbusch 01.12.2025, 11:33 Sarina Rosenbusch

Die Schwäche der deutschen Rüstungsaktien verschärft sich zum Wochenbeginn erneut. Die Rheinmetall-Aktie fällt um rund 3,5 Prozent. Auch Renk und Hensoldt rutschen im MDAX um 4,5 Prozent beziehungsweise etwas mehr als sechs Prozent ab. Die Citigroup sieht nun eine deutliche Einstiegschance.

„Aktien der Verteidigungsbranche haben zwischen 20 und 40 Prozent verloren von ihren Höchstkursen von Anfang Oktober, vor allem wegen der Nachrichtenlage rund um die Pläne für die Ukraine“, stellte Charles Armitage von der Citigroup fest. Die schwächeren Bewertungen könnten jedoch neue Chancen eröffnen, da Russland einen möglichen Waffenstillstand womöglich nutzen werde, um seine militärischen Kapazitäten wieder aufzufüllen. Gleichzeitig dürfte Europa seine Verteidigungsbemühungen ausweiten, um weitere Aggressionen zu verhindern.

Erst Anfang Oktober hatten die Rüstungsaktien neue Rekordmarken gesetzt. Selbst nach dem jüngsten Rückgang liegen sie seit Ende 2024 aber immer noch deutlich im Plus: Hensoldt um 89 Prozent, Rheinmetall um 132 Prozent und Renk sogar um 163 Prozent.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Seit dem DAX-Aufstieg im Frühjahr 2023 hat sich der Rheinmetall-Kurs zwischen 2022 und 2024 vervielfacht. Einschließlich der jüngsten Gewinne liegt das Plus inzwischen bei über 1.600 Prozent. Der Marktwert des Konzerns kletterte dadurch auf rund 66 Milliarden Euro und hat sich im genannten Zeitraum mehr als ver-siebzehnfacht – genug, um Rheinmetall in die Spitzengruppe der wertvollsten deutschen Unternehmen zu katapultieren.

Gerade beim Blue Chip Rheinmetall hat sich an den langfristig starken Aussichten dank des enormen Umsatz- und Margenwachstums nichts geändert. Anleger bleiben deshalb investiert. Neueinsteiger können vorerst aber noch abwarten, dass ein klarer Boden ausgebildet wird.

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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Renk.

Rheinmetall-Aktien befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

Enthält Material von dpa-AFX

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