Rheinmetall hat bereits am Mittwoch einen weiteren Großauftrag über Artilleriemunition verkündet. Die Bestellung eines internationalen Kunden umfasst eine fünfstellige Anzahl an 155-mm-Artilleriegeschossen. Zwar liegt der Gesamtwert nur im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Trotzdem hilft die Nachricht dem Aktienkurs, sich zu stabilisieren.
Der neue Auftrag untermauert die anhaltend hohe Nachfrage westlicher Streitkräfte und Partnerländer nach NATO-Standardkalibern zur Auffüllung geleerter Munitionsdepots. Rheinmetall profitiert hierbei direkt von seiner aggressiven Kapazitätserweiterung: Bis zum Jahr 2030 strebt der Düsseldorfer Konzern eine jährliche Ausstoßmenge von rund 1,5 Millionen Artilleriegeschossen an.
Auch das ohnehin rekordhohe Orderbuch von über 80 Milliarden Euro wächst durch den Auftrag weiter und garantiert eine verlässliche Auslastung der Produktionslinien weit über das laufende Geschäftsjahr hinaus.
Auch das ohnehin rekordhohe Orderbuch von über 80 Milliarden Euro wächst durch den Auftrag weiter und garantiert eine verlässliche Auslastung der Produktionslinien weit über das laufende Geschäftsjahr hinaus.
An der Börse sorgte die Meldung am Mittwoch für die dringend notwendige Entlastung: Zum Handelsschluss stand ein Plus von 3,4 Prozent auf 1.025 Euro zu Buche. Damit behauptet sich das Papier weiter über der wichtigen 1.000-Euro-Marke.
Am heutigen Donnerstag dürfte die Rheinmetall-Aktie schwächer in den Xetra-Handel starten. Übergeordnet gilt es weiterhin, die 1.000-Euro-Marke zu verteidigen. Gelingt dies, dürfte sich die Stabilisierung fortsetzen. Angesichts der Monopolstellung, des anhaltenden Ukraine-Kriegs und dem hohen Auftragsbestand sieht DER AKTIONÄR weiterhin langfristig deutliches Aufwärtspotenzial für den Düsseldorfer Rüstungskonzern. Die Aktie ist ein Kauf.
Heute, 08:58
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