Neue Top-Titel für das AKTIONÄR-Depot
Foto: Börsenmedien AG
19.10.2015 Michael Schröder

Rallye-Alarm im Real-Depot: VTG-Aktie über 20 Prozent im Plus

-%
VTG

Solides Wachstum, hohe Visibilität, steigende Profitabilität: Bei der VTG AG läuft das Geschäft wie auf Schienen. Abgerundet wird das Bild durch eine dynamische Charttechnik. DER AKTIONÄR spekuliert daher bereits seit Ende September auf steigende Kurse bei der SDAX-Aktie. Die Position liegt über 20 Prozent im Plus – Tendenz steigend!

Foto: Börsenmedien AG


Der Schienen- und Logistikkonzern VTG hat Ende September seine mittelfristige Prognose veröffentlicht. Demnach soll der Gewinn je Aktie bis zum Jahr 2018 auf 2,50 Euro gesteigert werden. Für das laufende Jahr liegt der Analystenkonsens bei 1,13 Euro und für 2016 bei 1,67 Euro. Aufgrund der langjährigen Vertragssituation ist das Geschäft sehr stabil – dies bietet dem Vorstand eine hohe Visibilität in der Planung.

„Hinzu kommt, dass wir einen Maßnahmenkatalog zusammengestellt haben, der es uns ermöglichen soll, in Zukunft wettbewerbsfähiger und effizienter zu agieren. Da spielt auch die Mitte September bereits kommunizierte Umfinanzierung hinein, mit der wir eine spürbare Entlastung bei den Zinskosten erwarten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier erfolgreich zum Abschluss kommen werden“, sagt VTG-Vorstand Dr. Heiko Fischer gegenüber dem AKTIONÄR. Aber auch andere Projekte wurden angestoßen, die die Profitabilität steigern werden. Die Integration des Waggonvermieters AAE läuft gut und zeigt bereits eine positive Ergebnisentwicklung. „Wir sind nun Komplettanbieter und können die Expertise der AAE bei Containertragwagen nutzen“, so Dr. Fischer. „Gleichzeitig führt der anhaltende Turnaround des Geschäftsbereichs Schienenlogistik dazu, dass wir unsere Marge wieder verbessern können. Ich erwarte, dass wir in diesem Jahr die Umsatzmilliarde überschreiten werden“, führt der Firmenlenker aus.

Die Aktie ist bereits aus der mehrmonatigen Konsolidierung ausgebrochen. Mit dem Sprung über die 30-Euro-Marke würde die SDAX-Aktie ein neues Kaufsignal generieren. Geht es nach den Analysten von Hauck & Aufhäuser, dürfte das erst der Beginn einer dynamischen Aufwärtsbewegung sein. Sie haben das Kursziel für die SDAX-Aktie von 34 auf 37 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Nach dem Ausbruch aus der mehrmonatigen Seitwärtsbewegung ist die VTG-Aktie wieder zurück in den Rallyemodus übergegangen. Mit dem Sprung über die 30-Euro-Marke dürfte sich die Aufwärtsbewegung noch einmal beschleunigen. Mit einem 2016er-KGV von 16 hat die VTG-Aktie angesichts der dynamischen Wachstumsraten noch deutlich Luft nach oben. Die Aktie bleibt daher vorerst mit einem Stopp bei 24 Euro weiter im Real-Depot.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

Mit Erfolg: Seit Jahresanfang steht eine Performance von über 45 Prozent zu Buche. Das Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sogar die Ordergebühren. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.


(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
VTG - €
DAX - Pkt.

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8