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24.06.2020 Michael Schröder

QSC: Mit viel Cash zum Kaufsignal – Analysten sehen über 60% Kurspotenzial

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QSC

QSC-Vorstand Jürgen Hermann setzt einiges daran, um den „Digitalisierer für den Mittelstand“ wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen. Die Planvorgaben stehen. Die Firmenkasse ist gut gefüllt, um die notwendigen Investitionen und Übernahmen zu tätigen. Die Aktie steht kurz vor einem neuen Kaufsignal.

Bis 2022 sollen die Umsätze von QSC auf 200 Millionen Euro steigen. 2019 lag der Umsatz um den Plusnet-Verkauf bereinigt bei 127 Millionen Euro. Nach dem Break-even beim EBITDA im vierten Quartal 2020 soll die Marge im Jahr 2022 bei mehr als zehn Prozent liegen. Eine Prognose, die viel Spielraum nach oben lässt.

Nach dem Verkauf der Telekommunikationstochter Plusnet Mitte 2019 verfügt die Gesellschaft über 65 Millionen Euro an freier Liquidität. Zudem haben die Kölner noch weitere Filetstücke in der Hinterhand, die, um die Gesellschaft noch schlanker aufzustellen, bei Bedarf ebenfalls versilbert werden könnten.

Das Geld will Hermann investieren – in neue Geschäftsfelder mit entsprechender Zukunftssicherheit. Auch Übernahmen sind geplant. Dabei stehen qualitative statt quantitative Ergänzungen im Fokus. Ein potenzielles Ziel braucht im Idealfall eine einzigartige Technologie im Bereich Cloud, Data-Services, Internet der Dinge oder künstliche Intelligenz sowie erste Kunden und Umsätze. Zudem sollen zusätzliche Software- und S/4HANA-Spezialisten rekrutiert werden.

Analysten zeigen sich zuversichtlich: Beim Bankhaus Lampe lautet das Kursziel unverändert 1,80 Euro. Die Commerzbank sieht die Aktie bei 2,00 Euro fair bewertet. Die Experten von Mainfirst kommen bei ihrer Kaufempfehlung sogar auf ein Kursziel von 2,25 Euro.

QSC (WKN: 513700)

Setzt Hermann seine Pläne wie erwartet um und gelingt die nachhaltige operative Trendwende, besitzt die QSC-Aktie also ein Kurspotenzial von über 60 Prozent. Ein passendes Kaufsignal steht unmittelbar bevor. Mit dem Sprung über die Marke von 1,40 Euro würde der Weg auch aus charttechnischer Sicht in Richtung der Analystenziele geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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